Senioren-Union beschäftigt sich intensiv mit der Zukunft des Innenstadtbereichs

Visionen, die Leidenschaft und Augenmaß erfordern

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Sie haben Visionen in puncto Innenstadt: Manfred Rollié (links) und Hans-Henning Sturm.

Wildeshausen - Von Joachim Decker. Mit großem Interesse verfolgen die Mitglieder der Senioren-Union Wildeshausen die Diskussion um die Weiterentwicklung der Stadt im Hinblick auf den Erhalt oder die Sanierung von drei Häusern am Marktplatz sowie die Verwendung des ehemaligen Jugendzentrums. Das machten der Vorsitzende Hans-Henning Sturm und Manfred Rollié gestern deutlich. Ihr Augenmerk haben sie aber auf eine weitere Entwicklung im Innenstadtbereich gelegt.

„Es geht um die zukünftige Gestaltung des Gebietes, das durch Wester-, Heiligen-, Kleine- und Sögestraße begrenzt ist“, betonte Rollié. Er könne sich zum Beispiel kleine Geschäfte und gemütliche Plätze zum Verweilen vostellen: „Dieses Areal ist hinsichtlich der Zukunftsfähigkeit durchaus mit dem Bereich Gildeplatz zu vergleichen.“ Damit sprach er die Tatsache an, dass vor nunmehr vielen Jahren der Stadtrat den Plan hatte hatte, den jetzigen Gildeplatz mit Parkplatz, Parkpalette und LzO zu erschließen: „Dieses Ziel hat Leidenschaft, Augenmaß und viel Sachlichkeit erfordert. Denn es handelte sich um die Umwandlung vor allem von Gärten in Privatbesitz.“ Aber das Ziel sei erreicht worden: „Und wer könnte sich Wildeshausen heute noch ohne dieses Zentrum vorstellen?“

Im Bereich, den die CDU-Senioren jetzt im Augen haben, befinden sich ebenfalls einige Gärten, die jedoch alles andere als anschaulich wirken, was ein Blick von oben bestätigt. „Mit Leidenschaft sollten daher auch die nächsten Ziele beschrieben werden“, waren sich Rollié und Sturm einig. Dazu müsse in Zukunft der erwähnte Bereich gehören.

„Um dieses Areal attraktiv herzurichten und vernünftig erschießen zu können, bedarf es einiger Dinge, die unbedingt bedacht werden müssen“, betonte Rollié. So müsse dringend darauf geachtet werden, dass bei sich bietenden Käufen oder Verkäufen von Liegenschaften die Beschlüsse so gefasst werden, dass die Ziele erreicht werden könnten: „Wir dürfen uns nicht die Zukunft dieses Innenstadtbereiches unwiderruflich verbauen. Vielmehr müssen wir im Auge haben, diesen Bereich mit Leben zu füllen.“ Daher sei es schon einmal wichtig, dass die Stadt nicht etwa das ehemalige Jugendzentrum veräußert, nur weil sie Geld benötige. Aus dieser Richtung wäre unter anderem eine Erschließung des Gebietes sehr gut realisierbar.

„Wichtig ist aber auch, dass wir mit Investoren sprechen, um sie ins Boot zu holen. Sie müssen für diese wichtige und gute Sache für unsere Innenstadt begeistert werden“, erklärten Sturm und Rollié.

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