Verdacht auf Brandstiftung im Krandelbad

Selbstentzündung ausgeschlossen

Die Feuerwehr im Einsatz am Krandelbad. - Foto: jb

Wildeshausen - Die Brandsachverständigen der Polizei schließen eine Selbstentzündung im Wildeshauser Krandelbad mittlerweile aus. „Das Feuer am Himmelfahrtag muss von außen gekommen sein“, bestätigte die Pressestelle in Delmenhorst auf Nachfrage. Somit komme auch kein technischer Defekt infrage. Denkbar ist eine fahrlässige Brandstiftung.

Wie berichtet, brach am 5. Mai um 15 Uhr ein Brand hinter der Verkleidung des Krandelbadgebäudes aus. Die Feuerwehr musste von außen Fassadenelemente entfernen, um die Ausbreitung der Flammen zu verhindern. Es entstand nach Angaben der Polizei ein Schaden in fünfstelliger Höhe.

Bekanntlich liefen in der Woche Revisionsarbeiten im Krandelbad. Die Staatsanwaltschaft prüft deshalb derzeit, ob es an dem warmen, trockenen und sehr windigen Tag Funkenflug gegeben haben könnte, der sich über minderwertige Baustoffe im Gebäude verbreitete.

Das Hallenbad sollte ursprünglich am 7. Mai wieder geöffnet werden. Dieser Plan war allerdings nach dem Brand hinfällig. Immerhin konnte aber das Freibad am Montag nach dem Feuerwehreinsatz öffnen.

Aufgrund des Schadens bleibt das Schwimmerbecken bis auf Weiteres gesperrt. Das Nichtschwimmerbecken kann hingegen wieder für Kurse genutzt werden. Über diesen Bereich können die Badegäste auch zum Freibad gelangen. Die Nutzung von Kassenzone, Sanitärtrakt und Umkleidekabinen ist möglich. - dr

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