Seilspring-Projekt der Deutschen Herzstiftung an der St.-Peter-Schule

Wettkampf mit dem „Rope“

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Viel Spaß hatten die Schüler der Klasse 4b gestern während der Aktion „Rope Skipping“.

Wildeshausen - Von Joachim Decker. Wer kennt es nicht, dass gute alte Springseil, das schon vor weit mehr als 50 Jahren zum Einsatz gekommen ist. Die Wettkampfsportart dazu heißt jedoch „Rope Skipping“. Und genau mit dieser haben sich gestern die Schüler der Klasse 4b der Wildeshauser St.-Peter-Schule beschäftigt.

Dabei handelt es sich um ein Seilspring-Projekt der Deutschen Herzstiftung, das jetzt an der Schule durch Klassenlehrerin Katharina Strick angeschoben wurde. „Ich habe während einer Fortbildung von dieser Maßnahme gehört. Das Seilspringen entspricht schließlich dem ganz natürlichen Bewegungsdrang der Kinder“, sagt die Lehrerin. „Mein Vater ist Kardiologe, mit dem habe ich darüber gesprochen.“ Er habe ihr eindeutig zu diesem Projekt geraten.“

Gestern war es zunächst Ronny Steinbrück, der mit den Kindern einen Workshop auf die Beine stellte, um ihnen den Umgang mit einem „echten“ Rope zu vermitteln, ehe eine Vorführung für alle Dritt- und Viertklässler sowie die Eltern auf dem Programm stand. Damit sollte auch den Mitschülern der Spaß und der Umgang mit dem Springseil vermittelt werden. „Unser Ziel ist es, den Kindern diese Sportart oder Sport überhaupt als festen Bestandteil ihres Alltags zu vermitteln. Das ist sehr wichtig“, erklärte der Trainer. Wer früh damit beginne, treibe oft auch im Alter noch regelmäßig Sport.

Unter dem Motto „Skipping Hearts“ bietet die Herzstiftung mit ihrem Projekt den Grundschulen diesen zweistündigen Basis-Kurs an. Bei Interesse kann sich ein Aufbautraining anschließen, das die Kinder auf einen Schulwettkampf vorbereitet.

„Die sportliche Form des Seilspringens eignet sich zur Schulung und Verbesserung motorsicher Grudnfähigkeiten wie Ausdauer und Koordination“, betont Strick. Durch die Teamarbeit werde die Integration körperlich aber auch sozial schwächerer Kinder vorangetrieben.

Das war auch gestern ganz deutlich zu sehen. Selbst wer eher etwas „rundlich“ war, gab sein Bestes und ließ sich auch beim Aufwärm-Spiel von den anderen mitziehen, um am Ende die Nase vorne zu haben. „Das ist echt cool, das werden wir jetzt öfter machen“, waren sich viele Kinder einig.

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