Ausschuss berät

So sehen die Pläne für die alte Feuerwehr aus

Zukünftig ein Anziehungspunkt für Touristen? Die Stadt hat einige Pläne für die alte Feuerwehr und das Areal in der Umgebung. Foto: Bor

Wildeshausen - Die alte Feuerwehr an der Hunte in Wildeshausen könnte in einigen Jahren Anziehungspunkt für Touristen sein und die Gegend am Huntetor deutlich aufwerten. Doch bis es so weit ist, ist es noch ein langer Weg. Ein weiterer Schritt hin zu diesem Ziel steht am Mittwoch, 13. Februar, ab 18.15 Uhr an. Dann kommt der Ausschuss für Stadtplanung und Bau im Stadthaus zusammen. Wie den Sitzungsunterlagen zu entnehmen ist, soll die derzeit noch übergangsweise von der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft genutzte Immobilie saniert und in ein Urgeschichtliches Zentrum umgewandelt werden. Dazu ist vorgesehen, den Bebauungsplan „Stadtmitte“ zu verändern.

Das 8 750 Quadratmeter große Gebiet umfasst auch das Wasserkraftwerk, den Parkplatz vor der Feuerwehr und den hinter „Tedi“, das Burmeister-Haus zwischen Koken- und Mühlenstraße und den Laden für Heimtierbedarf an der Kokenstraße.

Mit einer Nachnutzung für die Feuerwehr ist die Aufwertung noch längst nicht abgeschlossen. So soll aus dem Parkbereich davor ein „multifunktionaler Platz“ werden, der sich auch für Veranstaltungen eignen könnte. Dazu soll das leer stehende, angrenzende Burmeister-Haus abgerissen werden. Dieses befindet sich nach Informationen unserer Zeitung jedoch noch nicht im Besitz der Stadt. Diese versucht seit Längerem, das Gebäude zu kaufen. Die Verhandlungen sind im Gange.

Das Wasserkraftwerk, dessen Betrieb laut Ausschussvorlage künftig eingestellt wird, soll als stadtbildprägendes Gebäude erhalten bleiben. In Verbindung mit dem Feuerwehrhaus sollen beide Häuser „als Schwerpunkt für Tourismus und Kultur“ ausgebaut werden. Angedacht ist beispielsweise die Ansiedlung gemeinnütziger Institutionen oder Bildungseinrichtungen. Auch gastronomische Angebote sind denkbar und sollen im neuen Bebauungsplan zugelassen werden. Die Planer erhoffen sich davon eine Belebung des Quartiers. In diese Kategorie fällt auch die Konzentration auf die Lage an der Hunte. Die Uferkante könnte durch Sitzgelegenheiten und Bäume aufgewertet werden. All diese Maßnahmen gehen aber womöglich auf Kosten der Parkplätze. Diese sollen reduziert oder ihre Verlagerung geprüft werden.

Derzeit gilt eine Veränderungssperre für das gesamte Areal. Doch diese läuft im Dezember aus. Im Ausschuss geht es jetzt erst einmal um die frühzeitige Beteiligung der Öffentlichkeit sowie von Behörden und anderen Trägern öffentlicher Belange. Sollten der Fachausschuss und der am 21. Februar tagende Verwaltungsausschuss die Pläne abnicken, können Einwendungen gegen diese vorgebracht werden.  

bor

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