Sechs Nachwuchkünstler holen sich wichtige Hinweise von Theo Leijdekkers

Erste Erfahrungen mit Öl

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Der niederländische Künstler Theo Leijdekkers (M.) führte in Dötlingen in die Ölmalerei ein.

Dötlingen - Ganz in der Tradition der Malschule des Künstlers Georg Bernhard Müller vom Siel gibt der niederländische Maler Theo Leijdekkers Kurse in der Müller-vom -Siel-Kate in Dötlingen. An diesem Wochenende waren sechsSchüler gekommen.

Sie kamen aus Oldenburg, Hatten, Ahlhorn, Neerstedt und Dötlingen, und sie hatten allesamt wenig Erfahrungen mit der Ölmalerei.

Deswegen zeigte Leijdekkers zunächst, wie man sich eine Farbpalette einrichtet und in welcher Reihenfolge gemalt werden sollte. Denn anders als bei Acrylmalerei kann man nicht gleich übermalen, weil Öl langsam trocknet. Auch die schwarze Farbe einfach aus der Tube zu drücken und auf der Leinwand zu platzieren geht nicht. „Ein gutes Schwarz muss man mischen“, sagte Leijdekkers, der insbesondere zu diesem Thema viele Tipps geben konnte. Ein weiterer wichtiger Ratschlag für den Ölmaler: Immer von mager zu fett. Anders gelingen keine schönen Werke.

Die meisten Schüler, die an diesem Wochenende in der Kate dabei waren, versuchten sich mit beachtlichem Erfolg an Naturimpressionen. Günther Freiberg aus Neerstedt hatte eine Vorlage mit Mohnblumen dabei. „Die habe ich schon mal mit Acryl gemalt“, erzählte der 79-Jährige. „Mit Öl ist es deutlich schwieriger, weil man hier nass in nass malen muss.“

Magret Dohle aus Dötlingen malte Blüten – einmal von einer Postkarte und ein anderes Mal aus einem Buch. „Ich habe vorher Aquarelle gemacht“, erzählte sie. Ölfarben waren für sie ein ganz neues Material.

Gerte Kollmann hingegen hatte schon erste Erfahrungen mit Öl hinter sich. Gestern arbeitete sie an einem Foto, das in ihrem eigenen Buch erschienen ist und sie selbst zeigt. Mit geübtem Strich malte sie auf der Leinwand und griff dann zu einem speziellen Pinsel, mit dem sie das Gemälde künstlerisch verwischte.

Leijdekkers sah mal hier zu und dann dort. Immer wieder konnte er gute Hinweise geben. Doch auch er selbst ist immer wieder ein Lernender. „Nach den richtigen Pinseln habe ich sieben Jahre gesucht“, erzählte er. „Jetzt bestelle ich immer ganz viele auf einmal.“ Denn beim Malen eines Werkes würden die Pinsel immer kürzer.

dr

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