Keine Fahrbahneinengungen mehr geplant

Schwellen und Tempo 30 auf dem Twistringer Weg?

Nicht alle Autofahrer halten sich auf dem Twistringer Weg an die Geschwindigkeitsbergrenzung vor dem Kindergarten.
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Nicht alle Autofahrer halten sich auf dem Twistringer Weg an die Geschwindigkeitsbergrenzung vor dem Kindergarten.

Wildeshausen - Von Dierk Rohdenburg. Viele Autofahrer sind auf dem Twistringer Weg in Wildeshausen so schnell unterwegs, dass Kindergartenkinder und Anwohner gefährdet sind. Nun soll geprüft werden, ob auf einem großen Teil der Straße eine Tempo-30-Zone eingerichtet werden kann.

Seit Jahren klagen die Bürger an der Stelle über zu hohe Geschwindigkeiten von Fahrzeugen, die die Straße auch als Verbindung in Richtung Winkelsett nutzen. Vor knapp einem Jahr sorgte ein von Anwohnern abgestelltes Bobbycar für Aufregung, weil es zwar Autofahrer zur Temporeduzierung ermahnte, an der Stelle aber nicht rechtmäßig stehen durfte. 

Nicht zuletzt wegen dieser Debatte hatte die Stadtverwaltung mit der Polizei geklärt, welche Lösungen es geben kann. So war geplant, Verkehrszeichen umzustellen und zwei Fahrbahneineingungen in Höhe des Kindergartens „Pusteblume“ zu installieren. Die verschiedenen Tempozonen entlang der Straße hält Evelyn Goosmann (SPD) für „viel zu kompliziert“. 

Geschwindigkeitsmessungen überzeugen nicht

Im Rahmen der Sitzung des Ausschusses für Stadtplanung, Bau und Umwelt regte sie als Anwohnerin des Katenbäker Berges an, die Tempo-30-Schilder gleich zu Beginn des Twistringer Weges zu installieren. „Der Bereich sollte bis hinter dem Kindergarten gelten“, so die Sozialdemokratin. „Wir müssen das prüfen“, sicherte Bürgermeister Jens Kuraschinski zu. 

Begleitend schlugen die Ausschussmitglieder vor, auf der Fahrbahn Schwellen anzubringen und dann in den kommenden Monaten zu prüfen, ob diese Maßnahmen Wirkung zeigen. Die Anregung, den Landkreis zu bitten, an der Stelle öfters scharfe Geschwindigkeitsmessungen durchzuführen, überzeugte nicht alle. „Das wirkt nur so lange, wie dort kontrolliert wird“, war sich beispielsweise Bernhard Block (CDU) sicher.

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