Landkreis Oldenburg bereitet neue Allgemeinverfügung vor

Schulen bleiben weiter weitgehend geschlossen

Leere Klassenzimmer: So wird es auch in der kommenden Woche an den meisten Schulen aussehen.
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Leere Klassenzimmer: So wird es auch in der kommenden Woche an den meisten Schulen aussehen.

Landkreis – Die Corona-Pandemie hat die Region weiter im Griff. Am Donnerstag meldete das Landesgesundheitsamt für den Landkreis Vechta eine kumulative Sieben-Tage-Inzidenz von 316,5 (Vortag: 260,5). Das ist nach der Stadt Salzgitter der höchste Wert in Niedersachsen. Für den Landkreis Oldenburg wurde der Wert mit 132,2 angegeben. Damit ist er zum Vortag (136,8) leicht gesunken. Die Inzidenz in Delmenhorst liegt bei 147,0, im Landkreis Cloppenburg bei 208,6 und im Landkreis Diepholz bei 116,1.

Am Mittwochabend teilte der Landkreis Oldenburg den Schulen mit, dass die seit dem 1. April gültigen Regelungen auch in der kommenden Woche gelten, weil nicht zu erwarten ist, dass der Inzidenzwert im Landkreis an drei aufeinanderfolgenden Tagen unter 100 fällt. Die Folge ist, dass – abgesehen von Notbetreuungen – an Schulen Präsenzunterricht nur für die Abschlussklassen, die Abiturjahrgänge, die Klassen eins bis vier an Grundschulen sowie an Förderschulen geistige Entwicklung angeboten werden kann.

„Infektionsentwicklung ist steigend“

„Die Infektionsentwicklung für den Landkreis Oldenburg ist aktuell leider nach wie vor steigend“, heißt es einem Brief des Schulamtes. „Vor diesem Hintergrund steht aktuell nicht zu erwarten, dass für die kommende Woche der Schulbetrieb wieder in das Szenario B geführt werden kann. Wir gehen vielmehr davon aus, dass die aktuelle Allgemeinverfügung sowie deren Regelungen in Kürze verlängert werden, da derzeit ein positiver Trend in der Infektionslage leider noch nicht erkennbar ist.“

Nach Angaben des Schulamtes ist auch nicht auszuschließen, dass die aktuelle Situation über die Kalenderwoche 16 hinaus Bestand haben wird. „Sollte sich – und das hoffen alle – bald ein positiver Trend abzeichnen, können Sie versichert sein, dass wir frühzeitig entsprechende Hinweise an Sie richten werden, um Sie in die Lage zu versetzen, alle notwendigen Vorbereitungen treffen zu können, sich auf das Szenario B vorzubereiten“, so Schulamtsleiter Maik Ehlers. „Es besteht insofern ausdrücklich kein Automatismus, dass nach drei Tagen mit einem Sieben-Tage-Inzidenzwert unter 100 der Schulbetrieb wieder in das Szenario B zu versetzen ist, hier gilt vielmehr, dass die Kreisverwaltung einen solchen Starttermin ausdrücklich im Zuge der Aufhebung der Allgemeinverfügung bestimmen und insbesondere den Schulen wie auch den KiTas hierbei eine ausreichende Vorbereitungszeit einräumen wird.“

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