Ausstellung in Wildeshausen

Schüler vertiefen ihre Kenntnisse über den NS-Staat und seine Polizei

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Wildeshausen - Wie verwandelte sich die Polizei der Weimarer Republik zum willigen Instrument der nationalsozialistischen Terrorherrschaft? Um das zu erfahren, haben Schüler des Werte- und Normen-Kurses des Beruflichen Gymnasiums in Wildeshausen kürzlich die Ausstellung „Ordnung und Vernichtung – Die Polizei im NS-Staat“ besucht.

Im Mittelpunkt des Unterrichts der Abiturienten steht das Thema „Recht, Gerechtigkeit und Staat – Eine Einführung“. Vor diesem Hintergrund machten sich die Schüler in Begleitung ihres Lehrers Christoph Pauli auf den Weg ins Kreishaus. Dort erfuhren sie durch die Erklärungen von Peter Heinken, Vertreter des Arbeitkreises „Für Demokratie und Toleranz“ des Präventionsrates der Stadt Wildeshausen, wie sich die Polizei in der NS-Zeit veränderte. Recht und Gerechtigkeit gab es in diesem Staat nur noch für die Menschen, die dem nationalsozialistischen Weltbild entsprachen. 

Die Schüler konnten auch erfassen, dass der Übergang zur demokratisch gesinnten Polizei der heutigen Bundesrepublik Deutschland ein schwieriger und langwieriger war, weil viele der Täter weiter beschäftigt wurden, teilte Lehrer Pauli mit „Somit diente der Besuch der Ausstellung dazu, das Kursthema in seiner Komplexität differenzierter zu erfassen.“ Die Schau ist noch bis einschließlich Montag, 14. November, zu den Öffnungszeiten des Kreishauses geöffnet. 

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