Corona: Neun Schulen im Landkreis betroffen / Neuer Todesfall

Schüler teilweise wieder zu Hause

Ab jetzt im Wechselunterricht: Die Grundschule St.-Peter in Wildeshausen.  
Archivfoto: dr
+
Ab jetzt im Wechselunterricht: Die Grundschule St.-Peter in Wildeshausen. Archivfoto: dr

Landkreis – Die Corona-Pandemie wirbelt erneut das Schulleben im Landkreis Oldenburg durcheinander. Neun Einrichtungen müssen jetzt in den Wechselunterricht übergehen, weil die Sieben-Tage Inzidenz nach Berechnungen des Niedersächsischen Landesgesundheitsamtes sprunghaft auf 114,6 gestiegen ist.

„Das Überschreiten der 100er-Marke hat zur Folge, dass nach Vorgaben des Niedersächsischen Kultusministeriums einige Schulen im Kreisgebiet selbstständig für 14 Tage in das Szenario B wechseln“, schreibt die Kreisverwaltung. „Dies bedeutet Schule im Wechselmodell, was eine Kombination aus Präsenzunterricht und Lernen zu Hause vorsieht. In diesem Fall sind maximal 16 Personen im Präsenzunterricht, und der Mindestabstand von 1,5 Metern ist einzuhalten.“

Maßnahme für 14 Tage

Das Szenario B wird nicht automatisch bei einer Inzidenz von mehr als 100 angewendet, sondern nur, wenn gleichzeitig an der Schule aktuell eine Infektionsschutzmaßnahme (Quarantäne für eine Lerngruppe, Klasse, Kohorte oder einen Jahrgang) getroffen worden ist. Diese Faktoren müssen zusammenkommen. „Nach Ablauf der 14 Tage wechselt die Schule eigenständig zurück in den vollen Präsenzunterricht“, so die Kreisverwaltung.

53 Menschen haben sich neu infiziert

Betroffen sind ab sofort die St.-Peter-Grundschule in Wildeshausen, die Oberschule Harpstedt, die Grundschule Hude-Süd, das Dietrich-Bonhoeffer-Gymnasium Ahlhorn, die Grundschulen Ahlhorn sowie Jägerstraße in Hude, die Katenkampschule in Ganderkesee, die Grundschule Dürerstraße in Ganderkesee sowie die Förderschule Vielstedter Straße in Hude.

Die Gesamtzahl der registrierten Infektionen beträgt aktuell 1 375 bestätigte Fälle (inklusive genesener und verstorbener Personen) einer Covid-19-Erkrankung, hervorgerufen durch das Virus Sars-CoV-2 (Stand 10. November um 12 Uhr). Es gibt im Landkreis Oldenburg eine weitere Patientin, die im Zusammenhang mit einer Covid-19-Infektion gestorben ist. Es handelt sich um eine 72-jährige Frau aus der Gemeinde Großenkneten. „Ich spreche den Angehörigen mein herzliches Beileid aus“, teilt Landrat Carsten Harings mit.

Laut Statistik gibt es nun 16 Covid-19-assozierte Todesfälle im Landkreis. 53 Menschen haben sich neu infiziert. In Quarantäne befinden sich derzeit im Kreisgebiet 927 Personen. Zu den definierbaren Infektionsschwerpunkten gehören weiter die Fleisch- und Schlachtbranche (24 Fälle) und Pflegeeinrichtungen (29 Fälle). Mehr als 270 Fälle sind diffus in der Bevölkerung verteilt.

Eine deutliche Steigerung bei den Infizierten gab es zu Dienstag in der Gemeinde Großenkneten. Dort steckten sich 21 Personen neu mit dem Coronavirus an. In Wildeshausen waren es im gleichen Zeitraum neun Einwohner und in der Samtgemeinde Harpstedt sieben.

Das könnte Sie auch interessieren

elona ist da. Ihre lokalen Nachrichten.

Mehr zum Thema:

An diesen vier Zipfeln endet Deutschland

An diesen vier Zipfeln endet Deutschland

Die heilende Kraft der Aloe vera

Die heilende Kraft der Aloe vera

Stadt der Gegensätze - In Mumbai ist das kein Klischee

Stadt der Gegensätze - In Mumbai ist das kein Klischee

Mit «Weltklasse-Torhüter»: Bayern macht Achtelfinale klar

Mit «Weltklasse-Torhüter»: Bayern macht Achtelfinale klar

Meistgelesene Artikel

Kommentare