Polizeikontrolle bei Wildeshausen

Schrottanhänger mit 24 Tonnen Champagner aus dem Verkehr gezogen

Bedenklich: Die Polizei zog sieben Fahrzeuge aus dem Verkehr.
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Bedenklich: Die Polizei zog sieben Fahrzeuge aus dem Verkehr.

Wildeshausen – Das war nicht prickelnd: Bei einer Maßnahme der regionalen Kontrollgruppe der Polizeidirektion Oldenburg auf der A 1 in der Nähe von Wildeshausen zogen die Beamten einen Sattelzug aus Serbien aus dem Verkehr, der mit 24 Tonnen Champagner als Ladung von Le Havre nach Dänemark unterwegs war.

Ob er jemals dort angekommen wäre, erscheint angesichts der schwerwiegenden Mängel am Sattelanhänger fraglich. Unter anderem waren an einigen Bremsscheiben Stücke herausgebrochen.

Nachdem eine Prüfstation den schlechten technischen Zustand bestätigte und den Anhänger als verkehrsgefährdend einstufte, wurde die Weiterfahrt untersagt. Der Fahrer musste für das Halterunternehmen noch vor Ort eine Sicherheitsleistung in Höhe von 300 Euro hinterlegen.

Die Polizisten nahmen bei ihrer Kontrolle insbesondere Fahrzeuge der gewerblichen Personenbeförderung sowie die Betriebs- und Verkehrssicherheit ausgewählter Fahrzeuge in Augenschein.

15 Fahrzeuge beanstandet, sieben aus dem Verkehr gezogen

Ziel war es, das Fachwissen, das zuvor mehreren Beamten in speziellen Lehrgängen vermittelt wurde, zu festigen und in die Praxis umzusetzen. Insgesamt wurden im Rahmen der Kontrolle 45 Sattelzüge, zehn Busse sowie drei Taxis angehalten, von denen 15 Fahrzeuge beanstandet wurden. Hiervon wurde sieben Fahrzeugen die Weiterfahrt untersagt.

Unter anderem wurde ein Reisebus aus dem Landkreis Vechta gestoppt, der eine Schulklasse zu einem Tagesausflug nach Bremen beförderte. Bei der Überprüfung der Dokumente stellten die Beamten fest, dass die gesetzlich vorgeschriebene Genehmigung nach dem Personenbeförderungsgesetz nicht mitgeführt wurde. Gegen den Unternehmer wurde ein Ordnungswidrigkeitenverfahren eingeleitet.

Hauptuntersuchung seit eineinhalb Jahren überfällig

Bei der Kontrolle eines Sattelzuges, der von Essen nach Bremen nach Oldenburg gelenkt wurde, ergab die Überprüfung des Sattelanhängers, dass das eigentliche Kennzeichen durch ein weiteres Schild verdeckt wurde, das mit einer roten Händlernummer versehen war. Da bei dem verdeckten Kennzeichen sowohl die Hauptuntersuchung als auch die Sicherheitsprüfung bereits seit anderthalb Jahren abgelaufen war, wurde gegen den Fahrer ein Strafverfahren wegen Kennzeichenmissbrauchs eingeleitet.

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