Fertigstellung kommendes Jahr vorgesehen

Landmaschinen Schröder baut neue Halle in Wildeshausen

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Hinter der neuen Halle verläuft die Breslauer Straße. Das Gebäude umfasst inklusive des Steinbaus 1300 Quadratmeter und soll sehr modern ausgestattet werden. Die Fertigstellung ist im Lauf des kommenden Jahres geplant.

Wildeshausen - „Das ist ein Statement für den Standort an der Heemstraße“, betont Bernd Schröder, einer der Geschäftsführer von Landmaschinen Schröder in Wildeshausen. Er meint die neue Halle, die im kommenden Jahr am Stammsitz gebaut werden soll. Um Platz zu schaffen, werden zurzeit zwei Gebäude abgerissen. Und wenn der Neubau fertig ist, sollen nicht nur die Kunden profitieren.

In der 20 mal 60 Meter großen Halle, die parallel zur Breslauer Straße errichtet werden soll, ist eine sogenannte Kranbahn angebracht. Diese besteht aus Schienen, die an die Stahlträger montiert werden und mittels Laufkatze bis zu acht Tonnen Gewicht halten können. „Das erleichtert die Arbeit ungemein“, hofft Schröder. Zum Beispiel beim Abheben einer Schlepper-Kabine, Herauswuchten eines Traktormotors oder einfach beim Radwechsel an großen Landmaschinen.

Im Neubau sollen künftig vor allem Reparaturen an Mähdreschern, Feldhäckslern sowie Lade- und Baumaschinen (Teleskop- und Radlader sowie Bagger) erfolgen. Mit der Erweiterung „verfolgen wir eine klare Positionierung als Landmaschinen-Fachbetrieb. Da wir in den vergangenen Jahren stets eine sehr hohe Werkstatt-Auslastung zu verzeichnen hatten, werden wir mit dem Bau einer weiteren Werkstatt am Hauptstandort hier in Wildeshausen sehr gut aufgestellt sein, um den Service-Ansprüchen unserer Kunden auch in Zukunft gerecht zu werden“, teilt Schröder mit.

Bei den beiden im Abriss befindlichen Gebäuden handelt es sich um eine offene Halle für das Abstellen von Fahrzeugen und eine Elektronik-Werkstatt. Letztere soll in die bereits bestehende Werkstatt integriert werden. Nach Schröders Einschätzung bietet die neue, 1200 Quadratmeter große Halle etwa 40 Prozent mehr Platz als die beiden Gebäude, die jetzt abgerissen werden.

Die beiden rot eingekreisten Gebäude müssen für die neue Halle weichen.

Wie viel Geld die Wildeshauser Landmaschinen-Firma in die Erweiterung steckt, mag der Geschäftsführer nicht verraten. Auch was den Zeitpunkt der Fertigstellung angeht, hält er sich noch bedeckt. Fest steht nur, dass sie 2019 fertig sein soll. Und neben dem Gebäude ist ein Steinbau vorgesehen, der Büros für die Meister und die EDV beinhaltet. Auch Sozialräume sind in dem 100 Quadratmeter großen Anbau geplant. 

bor

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