Bauantrag derzeit in der Prüfung

„Schönere Halle“ soll im Sommer am Bahnhof wachsen

Die Feuerwehren konnten am 24. Juli 2015 nicht mehr viel retten.
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Die Feuerwehren konnten am 24. Juli 2015 nicht mehr viel retten.

Wildeshausen - Von Dierk Rohdenburg. Rund zwei Jahre nach dem verheerenden Brand in der Lagerhalle am Bahnhof in Wildeshausen könnte endlich eine neue Halle an fast gleicher Stelle stehen. „Sie wird ein bisschen schöner als die alte“, kündigt Investor Frank Stöver an.

Am 24. Juli 2015 musste der Wildeshauser mit ansehen, wie das Holzgebäude in Flammen stand und schließlich komplett abbrannte. Anschließend begann für ihn ein langer Weg mit Verhandlungen mit Versicherungen, neuen Plänen für eine Halle, dem Antrag für eine Änderung des Bebauungsplanes und kontroversen Diskussionen über die Zahl der Parkplätze, die auf dem Areal des Bahnhofs für die Öffentlichkeit zur Verfügung gestellt werden sollen.

Seit Ende des Jahres hat Stöver den Ratsbeschluss in der Tasche, wenngleich es bei der Kommunalaufsicht eine Beschwerde gegen diese Entscheidung gibt. Seit Anfang des Jahres liegt der Bauantrag beim Landkreis Oldenburg vor. Derzeit wird die Statik berechnet. Und wenn es gut läuft, gibt es im kommenden Vierteljahr die Baugenehmigung. Ziel von Stöver ist es, bis zum Juni mit den Arbeiten beginnen zu können. Rund drei Monate wird es nach Auskunft der Baufirmen dauern, bis die Halle komplett fertig ist. Dann endlich kann auch das Deutsche Rote Kreuz mit seinem Lager und der Kleiderkammer einziehen. Rund die Hälfte der 1 300 Quadratmeter werden die Helfer belegen.

Nur noch wenige verkohlte Reste erinnern an die Brandkatastrophe. Bald soll dort eine neue Halle stehen.

Wie der Rest der Halle genutzt wird, ist derzeit noch nicht klar. Stöver ist offen für Ideen. In jedem Fall soll das Gebäude hochwertig werden – von außen und von innen. Die Außenhülle soll aus Stahl gefertigt werden, große Teile werden aber auch gemauert. Es sind Fenster in den Wänden und erneut eine Fotovoltaikanlage auf dem Dach geplant. „Die Halle kann beheizt werden. Selbstverständlich wird auch eine Toilettenanlage gebaut“, so Stöver, der sich wieder ein Public-Viewing in dem neuen Gebäude vorstellen kann, wenn der Ball bei Welt- oder Europameisterschaften rollt. 

„Wir werden die Halle komplett schließen können“, sagt er und verweist darauf, dass Lärmbelästigungen so minimiert werden. Unter dem Strich muss der Investor deutlich tiefer in die Tasche greifen als geplant, da die Politik eine angenehme Optik der Halle wünscht und rund 70 Parkplätze angelegt werden müssen, von denen rund 44 nicht von Stövers Mietern genutzt werden können. Sie werden allerdings dann kostenpflichtig an Stellplatzsuchende vermietet.

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