Frau aus Ganderkesee Opfer von Betrügern

Schockanrufer erbeuten fünfstelligen Betrag

Betrug am Telefon: Immer wieder fallen zumeist ältere Menschen auf die Masche herein.
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Betrug am Telefon: Immer wieder fallen zumeist ältere Menschen auf die Masche herein.

Ganderkesee – Aus aktuellem Anlass warnt die Polizei erneut vor Schockanrufen. In den vergangenen beiden Tagen sind dort unzählige Hinweisen auf versuchte Betrügereien durch angebliche Ärzte und Professoren eingegangen. In Ganderkesee erbeuteten die Täte einen fünfstelligen Betrag.

Inhalt der Telefonate ist zumeist, dass ein Familienmitglied am Coronavirus lebensgefährlich erkrankt sei, nun im Krankenhaus liege und ein sehr teures Medikament benötige, das es zu bezahlen gilt. „Glücklicherweise konnten die Täter bei den meist lebensälteren Opfern in einer Vielzahl der Fälle keinen Erfolg verzeichnen und kein Geld erlangen“, heißt es von der Polizei.

Anders jedoch bei einer 59-Jährigen aus der Gemeinde Ganderkesee. Bei ihr täuschten die Täter in einem Schockanruf vor, dass ihre Tochter einen tödlichen Autounfall verursacht habe. Um eine Haft zu verhindern, sei eine Kaution in Höhe eines fünfstelligen Betrages notwendig.

Die 59-Jährige wurde in einem intensiven Gespräch derart überzeugt, dass sie zu der erfolgten Geldübergabe am Dienstag gegen 15 Uhr auf den Kirchplatz der Delmenhorster Innenstadt geleitet wurde.

Die Frau, die das Geld entgegengenommen hat, kann wie folgt beschrieben werden:

- 30 bis 40 Jahre alt

- südländisches Aussehen

- schlank, 1,60 Meter groß

- schwarze Leggings

- Handtasche und rote Tüte

- Mund-/Nasenschutz

Die Polizei sucht in diesem Zusammenhang nach Zeugen der Geldübergabe oder Personen, die Hinweise auf die Täterin geben können. Hinweise werden von der Polizei Delmenhorst, unter der Telefonnummer 04221/15590, entgegengenommen.

Die Polizei rät bei dieser Betrugsmasche, die auch in abgewandelten Formen vorkommen kann, dazu, grundsätzlich misstrauisch zu sein, wenn ein unbekannter Anrufer einen beunruhigenden Sachverhalt mitteilt und Geld fordert. „Überweisen oder übergeben Sie niemals Geld an eine unbekannte Person. Hinterfragen Sie die Richtigkeit der Angaben und nehmen Sie umgehend selbst Kontakt mit Ihren Angehörigen auf. Informieren Sie im Zweifelsfall die örtlich zuständige Polizei“, so die Ordnungshüter.

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