Selbst erdachte Firmen vorgestellt

Schmackhafte Waffeln, WLAN und Containerlösungen

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Lars, Kimberly, Antonia und Sofie (von links) warben für ihren „Brinner“.

Wildeshausen - Von Dierk Rohdenburg. Wer kennt schon die Firmen „Huptu“ und „Kanlaso‘s“ oder Produkte wie den „Staxxel“ und den „Brinner“? Bislang nur eine Handvoll Schüler und Lehrer der Realschule Wildeshausen. Dort zeigten am Freitag 13 fiktive Firmen, was sie im Angebot haben. Am Ende gab es eine Note, die der einer Klassenarbeit entspricht.

Während bei Klausuren in der Regel konzentrierte Stille herrscht und nicht gespickt werden darf, wurde in der kleinen Aula der Realschule viel geredet und beim Nachbarn geschaut, was der so produziert hatte. Die Schüler kamen alle aus den neunten Klassen und belegen das Profil Wirtschaft. Nachdem sie im Unterricht die Grundlagen der Betriebsführung erlernt hatten, sollten sie in vier Wochen eine Firma entwickeln, einen Businessplan entwerfen und ein Produkt bewerben.

Yorrik, Justin, Silas und Jean-Pierre demonstrierten in diesem Rahmen den „Staxxel“. Es handelt sich um einen WLAN-Stick mit Adapter für das Smartphone und eine Transportbox. Ziel ist es, immer und überall über einen schnellen Internetzugang zu verfügen. „Unsere Produkte werden in Deutschland hergestellt“, warben die Jungs für ihren Stick.

An den verschiedenen Ständen gab es Informationen zu den Firmen. Die Schüler machten sich Notizen.

Die Firma „Kanlaso‘s“, die diesen Namen wegen der Vornamen ihrer Gründer Kimberly, Antonia, Lars und Sofie trägt, hatte unterdessen den „Brinner“ im Angebot. Das ist eine Wortschöpfung, die sich aus Breakfast (Frühstück) und Dinner (Mittagessen) zusammensetzt. Es handelt sich um eine Waffel, die mit süßen und deftigen Zutaten kombiniert werden kann. Im Angebot hatten die Schüler unter anderem Ketchup, Eier, Schinken, Speck und Schokolade. „Wir wollten etwas Spezielles herstellen“, so Antonia und Sofie, die mit dem Slogan „Brinner – denn Waffeln gehen immer“ hausieren gingen.

Deutlich größer war das Konzept von „Huptu“ angelegt. Diese Firma kauft fiktiv Container auf und lagert sie in Bremen. Je nach Kundenwunsch werden die Behälter umgebaut. Sie sollen dann beispielsweise als Klassenzimmer nutzbar sein. Auch hier gab es Modelle, Visitenkarten und Geschäftsführer, die den Besuchern das Firmenangebot offerierten. Sowohl Schüler als auch Lehrer machten sich eifrig Notizen, die in die Bewertung einflossen. Dabei gab es auch etwas zum Naschen. Jede Firma hatte Kostproben mitgebracht. Denn schließlich muss man den potenziellen Kunden immer wieder wohlwollend stimmen.

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