Schützenverein Lüerte-Holzhausen plant Modernisierung für Luftgewehre

Schießergebnisse direkt aufs Tablet

Wollen ihren Schießstand modernisnieren: Die Vorstandsmitglieder Sandra Nicolaus, Marc Jäschke, Gerold Meyer-Nicolaus und Dirk Depken (von links). Foto: bornholt

Lüerte-Holzhausen – Der Schützenverein Lüerte-Holzhausen wirbt um Spenden, um seinen Luftgewehrstand zu modernisieren. Das soll rund 25 000 Euro kosten und im Sommer über die Bühne gehen. Der Verein hofft auf einen 20-prozentigen Zuschuss vom Kreissportbund und arbeitet an einem Antrag für den Landessportbund. Der Wildeshauser Stadtrat hatte die Bitte um eine Förderung in Höhe von 5 225 Euro im vergangenen Jahr abgelehnt. Neben Eigenmitteln setzen die Schützen aber auch auf die Mithilfe von Bürgern und Freunden des Vereins.

Gemeinsam mit der Volksbank Wildeshauser Geest ist eine „Crowdfunding“-Aktion angelaufen. Für jeden Euro, den der Verein über die Volksbank gespendet bekommt, legt das Kreditinstitut einen Euro drauf. Die Schützen hoffen, auf diesem Wege 6 000 Euro einzusammeln. Die Aktion läuft noch bis zum 5. März, und bis jetzt sind 1 100 Euro eingegangen. Heißt: Mit dem Geld der Volksbank steht der SV Lüerte-Holzhausen dann bei 2 200 Euro. Sollten die avisierten 6 000 Euro nicht erreicht werden, erhalten die Spender ihren Beitrag zurück.

Geplant ist, einen elektronischen Schießstand einzurichten. Ein Infrarotmessrahmen soll dem Schützen sofort auf seinem Tablet anzeigen, wie dicht sein Geschoss am kleinen Zielpunkt eingeschlagen ist. Per Großleinwand können die Ergebnisse in den Gemeinschaftsraum im Vereinsheim übertragen werden. Und: Wer sein gutes Schussergebnis für die Ewigkeit festhalten möchte, kann sich das Trefferbild ausdrucken oder per QR-Code mit seinem Smartphone einscannen. Die Anlage soll einfach zu bedienen sein, damit ältere Semester nicht abgeschreckt werden. Gleichzeitig soll sie durch die technischen Feinheiten auch für Jüngere interessant sein.

Die Schützen hatten für Dienstagabend zur Vorstellung des Projekts in ihr Vereinsheim geladen. Ein Blick in den Schießstand verrät, dass die Anlage ihre besten Tage schon länger hinter sich hat. Die sieben Stände verfügen über Zuganlagen, mit denen die Scheiben herangeholt beziehungsweise auf die Zielentfernung von zehn Metern gefahren werden. „Wir sehen bei anderen Vereinen moderne Anlagen“, drückte es Kassenwart Gerold Meyer-Nicolaus diplomatisch aus. Der Verein wolle sich jetzt gut für die Zukunft aufstellen. Auch weil das Luftgewehrschießen, bei dem das Gewehr aufgelegt wird, populärer geworden sei, wie Sportleiter Marc Jäschke ergänzte. Dabei geht es aber auch um eine gute Vorbereitung auf die Wettbewerbe, zu denen 35 bis 40 Sportschützen regelmäßig fahren. Durch das Bedienen der Zuganlage müssen die Lüerter und Holzhauser Sportler ihren Anschlag jedes mal wechseln. Und: „Eine moderne Anlage wäre wichtig, um Kindern die Angst zu nehmen“, wie Sandra Nicolaus befand. Denn, wie die Schriftführerin berichtete, sind die jungen Schützen etwas gehemmt, wenn sie bei anderen Vereinen auf einer modernen Anlage schießen müssen.

Spenden

Wer spenden möchte, kann das auf der Internetseite der Volksbank Wildeshauser Geest tun. Dort gibt es auch weitere Informationen zu dem Vorhaben des Schützenvereins.

https://vbwildeshauser-geest.viele-schaffen-mehr.de/lgstand

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