Unfall auf der A 1 bei Wildeshausen

Sattelauflieger mit Papier brennt komplett aus

Komplett ausgebrannt: Der Anhänger mit Papier war nicht mehr zu retten.
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Komplett ausgebrannt: Der Anhänger mit Papier war nicht mehr zu retten.

Wildeshausen – Ein Sattelauflieger mit Papier ist am Sonnabend um 6.21 Uhr auf der Autobahn 1 bei Wildeshausen komplett in Brand geraten. Die Autobahn musste bis 13 Uhr zwischen Wildeshausen-West und Wildeshausen-Nord in Fahrtrichtung Bremen teilweise gesperrt werden

Als die ersten Einsatzkräfte der Autobahnpolizei Ahlhorn am gemeldeten Ort eintrafen, stand der Sattelanhänger bereits in Vollbrand. Der Fahrer des Sattelzuges, ein 54-Jähriger aus der Ukraine, hatte die Verbindung zwischen seiner Sattelzugmaschine und dem Auflieger noch lösen und ein weiteres Übergreifen der Flammen verhindern können. Unterstützt wurde er dabei von einem 54-jährigen Ersthelfer aus Bremen. Beide Männer blieben unverletzt.

Der erst eintreffende Einsatzleiter der Feuerwehr Wildeshausen erkundete mit dem Kommandowagen die Unfallstelle und konnte noch auf der Anfahrt eine „Lage auf Sicht“ geben. „Es brennt ein LKW-Auflieger mit 22 Tonnen Papier beladen in voller Ausdehnung“, lautete die Nachricht. Aufgrund der schlechten Wasserversorgung und dem voll entwickelten Brand wurden umgehend weitere Einsatzkräfte aus Ahlhorn sowie die Feuerwehr aus Düngstrup inklusive einem Teleskoplader eines Lohnunternehmens zum Entleeren der Ladung angefordert. Die Löscharbeiten vor Ort waren um 8.30 Uhr abgeschlossen. Bis dahin war eine Vollsperrung der Richtungsfahrbahn Hamburg erforderlich. Der Verkehr wurde an der Anschlussstelle Wildeshausen-West abgeleitet.

Rechter Fahrstreifen für die Bergung gesperrt

Für die anschließenden Bergungsarbeiten wurde der rechte Fahrstreifen der zweispurigen Autobahn durch Mitarbeitende der Straßen- und Autobahnmeisterei gesperrt. Der Verkehr konnte über den linken Fahrstreifen am Brandort vorbeigeführt werden. Diese Sperrung sollte bis voraussichtlich 13 Uhr erforderlich sein.

Laut Pressesprecher Feuerwehr Wildeshausen, Daniel Engels, wurde eine Brandbekämpfung mit mehreren Trupps unter Atemschutz und mit C-Rohren im Außenangriff eingeleitet. Aufgrund der dichten Papierballen musste der Auflieger mittels Teleskoplader entladen werden.

„Ein großer Dank geht an dieser Stelle auch an die Firma Scheele-Erdbau, die kurzfristig mehrere Mulden, Trägerfahrzeuge und Fahrer zur Verfügung stellte und uns bei den Entlademaßnahmen schnell unterstützte“, so Engels. „In den Mulden wurden die Papierbündel abtransportiert und zu einem gesicherten Ablageort verbracht. Hier wurden sie noch einmal von uns mit Wasser gefüllt, damit diese dort endgültig abgelöscht werden.“

Noch an der Einsatzstelle wurde die Einsatzstellenhygiene am Gerätewagen Logistik durchgeführt. Zwei Kameraden stellten im Feuerwehrhaus die Einsatzverpflegung mit belegten Brötchen sicher.

„Alles in allem war es durch die tatkräftige Unterstützung der vielen Helfer und Institutionen, die bei diesem Einsatz Hand in Hand gearbeitet haben, möglich, diesen Einsatz trotz der herausfordernden Ladung recht schnell und zielgerichtet abzuarbeiten“, so Engels. Die Schadenshöhe ist bislang noch nicht bekannt.

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