„Satt Braunbier“

Gildeversammlung beschließt Ausschank 

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Der Hauptmann der Wache, Detlef Hohn, und Schaffer Michael Rüdebusch (von links) inspizieren das Tambourkorps.

Wildeshausen - Ruhe war General Jens Kuraschinskis größter Wunsch während der Gildeversammlung am Donnerstag im Rathaussaal in Wildeshausen. „Ich hoffe, dass wir das Feintuning für das Gildefest gut über die Bühne bekommen. Und ohne Sirene“, sagte er. Damit bezog er sich auf das vergangene Jahr, als es während der Versammlung einen Brand im Krandelbad und einen entsprechenden Alarm gegeben hatte.

Aber dieses Jahr verlief alles wie geplant. So beschloss die Versammlung, wieder Braunbier auszuschenken. Dabei war man sich wegen der Farbe erst nicht ganz einig gewesen. „Grünes Bier“, forderte einer der Anwesenden. Kuraschinski hatte alternativ hellen Gerstensaft vorgeschlagen. Letztendlich brachte es ein weiterer Gildekamerad auf den Punkt: „Egal welche Farbe, Hauptsache ein angenehmes Bier.“ Bei einer Gegenstimme (Frank Göhrke) wurde dann „Satt Braunbier“ beschlossen.

Apropos Farbe. Wegen seiner glänzenden, feinen Schuhe in knalligem „Werder-Grün“ musste sich Fähnrich Christian Harting einige Scherze gefallen lassen. So wies Leutnant Thomas Finkenzeller, der für den Handwerkermarkt zuständig ist, daraufhin, dass zum Gildefest auch ein türkischer Schuhputzer zugegen sein wird. „Der macht die Schuhe von Fähnrich Harting schwarz“, stellte Finkenzeller unter dem Gelächter der Versammlung fest. Lacher hatte der Leutnant während seines Berichts schon vorher zu hören bekommen, als er erwähnte, dass unter den vielen Handwerkern auf dem Markt auch „Spinner“ seien.

Gildeclubs zur Unterstützung des Kinderschützenfestes gesucht

Die Berichte der Ausschüsse liefen darauf hinaus, dass die Planungen abgeschlossen und die Vorbereitungen für das große Fest in vollem Gange sind. Es werden noch ein paar Gildeclubs gesucht, die bei den Spielen für das Kinderschützenfest helfen. Bis jetzt sind nur „Die orangen Bommels“ dabei.

Schlussendlich inspizierten der Hauptmann der Wache, Detlef Hohn, und Schaffer Michael Rüdebusch das Tambourkorps. „Hervorragende Statur“ und „Nichts zu mäkeln“, kommentierte Rüdebusch den Zustand der Männer und ihrer Uniformen. Die Versammlung hatte allerdings noch einen Tipp für ihn in petto: „Schaffer, Hand aus der Tasche!“, hieß es.

bor

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