Betonbauwerk ist in die Jahre gekommen

Sanierung der Parkpalette kostet 780. 000 Euro

Die Beleuchtung ist bei Weitem nicht ausreichend.

Wildeshausen - Am 1. Juli 2018 ist die Parkpalette am Zentralparkplatz in Wildeshausen exakt 30 Jahre für den Verkehr freigegeben. Möglicherweise wird sie aber gerade dann in Teilen nicht befahrbar sein. Das Bauwerk ist so sehr in die Jahre gekommen, dass der Beton saniert werden muss. Und auch die Beleuchtung soll zum Teil erneuert werden.

Die Maßnahme wird für die Stadt sehr teuer. Nach Angaben von Kämmerer Thomas Eilers sind in den Haushaltsplan 2018 für den Beginn der Arbeiten 335 000 Euro (Planung 135 000 Euro, Bau 200 000 Euro) eingestellt. Für 2019 gibt es ein geplantes Invest in Höhe von 445 000 Euro. Die Parkpalette hat 141 Plätze für Fahrzeuge. Dazu kommen zwei Mutter-Kind-Stellplätze und zwei für Behinderte.

Die Parksituation in der Innenstadt war schon immer schwierig. Als der Marktplatz 1987 zur „guten Stube“ der Stadt umgestaltet wurde, mussten die Autos von dort verschwinden. In unmittelbarer Nähe stand aber Ersatz zur Verfügung: die frühere „Wisch“ (Wiese) zwischen Burg- und Wittekindstraße. Diese war bereits 1973 als neuer Fest- und Parkplatz dem Verkehr gewidmet worden. Erst zehn Jahre später konnte sie auch mit der Wittekindstraße verbunden werden; zuvor war das Areal nur vom Marktplatz und von der Huntestraße aus zugänglich gewesen.

Die Parkpalette in Wildeshausen wird seit fast 30 Jahren von vielen Autofahrern genutzt. Und das sieht man auch. - Foto: Rohdenburg

Der Platz wurde zum Zentralparkplatz vergrößert. Der Stadtrat war sich Anfang 1987 einig, dass er durch ein Parkgebäude erweitert und durch Begrünung sowie Randbebauung ansprechender gestaltet werden sollte. Nach heftigem Parteienstreit um die Art des Bauwerks wurde schließlich die Parkpalette gebaut. Unsere Zeitung nannte damals einige Rahmendaten: Seit dem ersten Spatenstich am 15. September 1987 wurden 791 Kubikmeter Beton und 122,5 Tonnen Stahl verbaut. Das ganze Bauwerk musste, da es in der Hunteniederung steht, auf 64 Pfähle gestellt werden. Die überbaute Fläche beträgt 2 074 Quadratmeter. Das gesamte Projekt kostete damals 2,1 Millionen Mark, und der damalige Bürgermeister Manfred Rollié stellte fest: „Das Werk ist gelungen.“

Das Bauwerk musste wie viele andere Betonbauten in der Vergangenheit öfter saniert werden: Im November 2010 wurde eine hellere und gleichmäßigere Beleuchtung installiert, die das Sicherheitsgefühl der Bürger erhöhen sollte. Im November 2012 gab es Arbeiten an den Stahlstützen der Parkpalette, die eine teilweise Sperrung nötig machten. Im September 2013 wurden die Granitplatten auf den Treppenstufen zur Parkpalette saniert.

Der genaue Termin für die Arbeiten in diesem Jahr steht noch nicht fest. 

dr

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