Sabine Plate-Greupner neue Leiterin

Direktorin des Amtsgerichts offiziell begrüßt

Thomas Rieckhoff (l.) und Detlev Lauhöfer übergaben den Schlüssel aus Lauhöfers Amtszeit symbolisch an Sabine Plate-Greupner.

Wildeshausen - Landrat Carsten Harings sprach von einer „kuriosen Situation“, dass er den ehemaligen Wildeshauser Amtsgerichtsdirektor, Dr. Detlev Lauhöfer, bereits vor Monaten als neuen Direktor des Delmenhorster Amtsgerichtes begrüßen konnte, bevor er ihn überhaupt an alter Wirkungsstätte verabschiedet hatte.

Mit ein wenig Verspätung wurde am Mittwoch die neue Wildeshauser Amtsgerichtsdirektorin Sabine Plate-Greupner in der Kreisstadt begrüßt. Sie war bis Ende des Jahres stellvertretende Direktorin am Delmenhorster Gericht.

Die stellvertretende Amtsgerichtsdirektorin in Wildeshausen, Dr. Ann-Kathrin von der Heide, sprach zur Begrüßung in Saal 1, in dem sie sonst ihre Urteile fällt, von einem Verlust für das Amtsgericht in Wildeshausen, weil Lauhöfer die Behörde 17 Jahre lang geprägt und zu einem modernen Dienstleister geformt habe. „Sie haben ein gut geführtes Haus zurückgelassen“, so von der Heide, die gleichzeitig den „frischen Wind“ der neuen Chefin begrüßte. Die „herzliche Art“ sei gleich angekommen, zudem habe Plate-Greupner bereits gute Ideen formuliert.

Dr. Thomas Rieckhoff, Präsident des Landgerichts Oldenburg, sprach im Zusammenhang mit dem Amtsgericht Wildeshausen von einem „besonderen Standort“. Es handele sich um einen „kleinen Edelstein auf der Perlenschnur niedersächsischer Gerichte“. Das sei natürlich ein Verdienst von Lauhöfer, aber die Wildeshauser Behörde könne sich mit der neuen Direktorin auch auf einen hervorragenden „Tauschpartner“ freuen. „Glück gehabt“, sagte Rieckhoff schmunzelnd.

Zur Verabschiedung und Begrüßung waren eine Reihe von Behördenvertretern und Leiter von diversen Institutionen gekommen, denn das Amtsgericht pflegt eine gute Zusammenarbeit im Landkreis Oldenburg sowie in der Stadt Wildeshausen. Das stellte auch der Direktor des Amtsgerichts Oldenburg, Dr. Horst Freels, heraus. „Es kommt nicht auf die Größe der Gerichte an. Entscheidend ist, dass wir gut zusammenarbeiten.“ Deutlich wurde aber auch, dass Oldenburg die Gemeinde Hatten gerne weiter im Zuständigkeitsbereich hätte. Wildeshausen hingegen würde die Gemeinde gerne mit betreuen, da dadurch der Standort weiter gesichert wäre. Ein Sachverhalt, der auch dem Justizverein sehr wichtig ist, wie Vorstandsmitglied Götz Rohde gerne betont. Von daher war es auch ein deutliches Signal der neuen Wildeshauser Amtsgerichtsdirektorin Plate-Greupner, sofort dort Mitglied zu werden. 

dr

Das könnte Sie auch interessieren

Mehr zum Thema:

Sieg gegen Real: Atlético Madrid holt UEFA-Supercup

Sieg gegen Real: Atlético Madrid holt UEFA-Supercup

Weiter Vermisste unter Trümmern in Genua

Weiter Vermisste unter Trümmern in Genua

Mia san wieder weg: Abschiede vom FC Bayern nach einem Jahr

Mia san wieder weg: Abschiede vom FC Bayern nach einem Jahr

Ford Focus im Test: Aller guten Dinge sind vier

Ford Focus im Test: Aller guten Dinge sind vier

Meistgelesene Artikel

Bald keine Starts und Landungen mehr in Ahlhorn?

Bald keine Starts und Landungen mehr in Ahlhorn?

Teurer Brandschutz: 600.000 Euro mehr für Umzug der Polizei

Teurer Brandschutz: 600.000 Euro mehr für Umzug der Polizei

Unfall in Dötlingen: 50-jähriger Motorradfahrer schwer verletzt

Unfall in Dötlingen: 50-jähriger Motorradfahrer schwer verletzt

Moto-Cross-Club gibt Vollgas beim Kauf der Rennstrecke

Moto-Cross-Club gibt Vollgas beim Kauf der Rennstrecke

Kommentare