Rotary-Club finanziert halbe FSJ-Stelle beim VfL Wittekind Wildeshausen

Junge Kräfte für Integration

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Günter Lübke, Christian Vogelsang, Jutta Windeler, Luis Ramon Baptista Wilke, Maik Backhus, Wolfgang Sasse und Waldemar Köbke (v.l.) bei der Vorstellung der neuen FSJler.

Wildeshausen - Ein Jahr hat der VfL Wittekind Wildeshausen den Einsatz von jungen Menschen im Rahmen eines freiwilligen Dienstes ausgesetzt, und insbesondere an den Schulen war schnell spürbar, dass der kurze Draht zwischen den Sportvereinen in Wildeshausen und Grund- sowie Realschulen fehlte. Immerhin hatten die jungen Leute in der Vergangenheit nicht nur mit den Kindern trainiert, sie waren auch bei der Hausaufgabenhilfe und vielfältigen Integrationsaufgaben engagiert.

„Die Stadt sollte mal sehen, was wir geleistet haben“, so VfL-Vorsitzender Wolfgang Sasse. Denn der Verein war enttäuscht, dass der damalige Bürgermeister zu einem Zuschussantrag in Höhe von 2000 Euro lapidar festgestellt hatte, dass da ja jeder kommen könnte.

Rund 5500 Euro muss der VfL im Jahr pro Stelle aufbringen. Die jungen Menschen im Freiwilligen Sozialen Jahr (FSJ) nehmen an diversen Lehrgängen teil. Sie sollen ein umfangreiches Wissen bekommen.

Ursprünglich wollte der VfL auch in diesem Jahr keine FSJler beschäftigen, weil der Aufwand für die ehrenamtlichen Kräfte im Verein, insbesondere Ausbilder Waldemar Köbke, Geschäftsführer Hubert Schlüter und Vorsitzender Wolfgang Sasse, enorm ist. Dann fragte aber der Rotary-Club Wildeshausen an. Die ehemalige Präsidentin Jutta Windeler und der aktuelle Präsident Hans Christian Vogelsang sagten dem Verein 3000 Euro für eine halbe Stelle zu, und so gibt es nun mit Maik Backhus und Luis Ramon Baptista Wilke ab dem 1. September zwei neue FSJler. Beide haben gerade ihr Abitur am Wildeshauser Gymnasium gemacht, sind sportlich aktiv und wollen sich ein Jahr lang sozial engagieren, bevor sie mit der Berufsausbildung beginnen.

Ganz so leicht ist es übrigens gar nicht, FSJler beim VfL zu werden. Es gab 18 Bewerber, die danach beurteilt wurden, was sie mitbringen. „Wir können auch von den jungen Leuten etwas lernen“, so Sasse. Maik und Luis sollen Fachlehrgänge besuchen und ihr Wissen weitergeben. Sie arbeiten an der Wall- und der Holbein- sowie an der Realschule. Zudem sind sie in die Organisation des Jugend-Camps anlässlich des 125. Geburtstages des VfL im kommenden Jahr eingebunden. Weiter sollen sie alle Planungen rund um den Bau der Beachsportanlage mitbekommen.

dr

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