Junge Leute treffen sich zur ersten Charter-Feier in Wildeshausen

Rotaract-Club möchte vor Ort helfen

Rotaract in Wildeshausen: Tabea Rodehüser (Sekretärin), Emma Eilts, Eliesa Krüger (Clubmeisterin), Kaja Fast (Präsidentin), Fiete Beuke, Alisa Dasenbrock, Paul Wilke, Michail Schumacher, Natalie Schumacher (Vizepräsidentin) und Luca Wübbenhorst (v.l.) in der Gildestube.
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Rotaract in Wildeshausen: Tabea Rodehüser (Sekretärin), Emma Eilts, Eliesa Krüger (Clubmeisterin), Kaja Fast (Präsidentin), Fiete Beuke, Alisa Dasenbrock, Paul Wilke, Michail Schumacher, Natalie Schumacher (Vizepräsidentin) und Luca Wübbenhorst (v.l.) in der Gildestube.

Wildeshausen – Der Rotaract-Club Wildeshauser Geest ist bereits neun Monate alt. Er wurde im Februar 2021 gegründet. Am Sonnabend versammelten sich die Mitglieder erstmals zu einer Charter-Feier in Wildeshausen.

„Für unser erstes Treffen im Februar hatten wir 250 unserer WhatsApp-Kontakte angeschrieben“, erinnerte sich die Präsidentin Kaja Fast an die Gründungsphase.

Die Rotaract-Clubs gehören zur rotarischen Familie und leben das Motto: „lernen, helfen, feiern“. Die jungen Rotaracter haben für ihre Charter-Feier auf 2G-Plus bestanden, um in der Gildestube Wildeshausen sicher feiern zu können. Rund 50 Personen hatten sich angemeldet. Die Gäste kamen aus den unterschiedlichsten Himmelsrichtungen zusammen.

Bisher 14 Mitglieder

Bisher haben sich dem Club 14 junge Menschen angeschlossen, die zwischen 16 und 29 Jahre jung sind. Die Mitglieder kommen dabei nicht nur aus Wildeshausen. So schaltet sich beispielsweise der Student Paul Wilke regelmäßig aus Hamburg dazu.

Nachdem die ersten Club-Treffen nur online liefen, konnten die Mitglieder im April erstmalig vor Ort zusammenkommen. „In Wildeshausen haben wir eine Müllsammelaktion gestartet, die wir gerne jährlich wiederholen möchten“, berichtete die Vizepräsidentin Natalie Schumacher. Nachdem der Club gegründet worden sei, hätten sie ihre Charter-Urkunde von Rotary International erhalten. So seien sie offiziell aufgenommen worden.

Unterstützung vom Rotary-Club Wildeshausen

Als Patenclub hat sich der Rotary-Club Wildeshausen angeboten. Die Past-Präsidentin Oksana Schumacher ist die Rotaract-Beauftragte und freute sich über die Engagierten: „Mit diesem Club geht für mich ein großer Wunsch und ein Traum in Erfüllung.“

Die Rotaracter haben seit ihrer Gründung neben der Müllsammelaktion noch mehr auf die Beine gestellt. So haben sie die Insektennisthilfen im Arboretum Wildeshausen wieder auf Vordermann gebracht und an der Bundessoziaktion „Zero Waste“ teilgenommen. „Vor drei Wochen haben wir unsere eigene Seife hergestellt“, berichtete Fast. Die nach Orange, Lavendel und Kaffee duftenden Seifen boten die jungen Club-Mitglieder an dem Abend gegen eine Spende an. Am kommenden Wochenende werden sie ihren Patenclub beim Verkauf der Weihnachtslose unterstützen. Der Rotary-Club Wildeshausen verlost wieder über 60 Preise im Gesamtwert von mehr als 20.000 Euro.

Jede Einladung gilt auch an die jungen Menschen

Steuerberater und Wirtschaftsprüfer Torsten Helmbrecht sagte als amtierender Rotary-Präsident Wildeshausen: „Von eurem Weitblick können wir uns einiges abschauen. Jede Einladung an unseren Rotary-Club gilt auch für euch.“

Damit unterstrich Helmbrecht die enge Verbindung zwischen Rotary und Rotaract. „Ihr habt es gewagt. Ich bin wahnsinnig stolz“, freute sich Assistent-Governor Marja Ritterfeld. Sie vertrat den Governor Gerd Beckmann, der für den Distrikt 1850 zuständig ist.

Die Club-Mitglieder haben im nächsten Jahr einige Aktionen geplant. „Wir möchten unser Engagement in der Bundessozialaktion ,Zero Waste’ ausbauen und unsere Aktivitäten im Arboretum weiterführen“, gab die Vize-Präsidentin einen Ausblick. Interessierte können sich bei der Club-Präsidentin Kaja Fast unter Telefon 0176/57933962 melden.

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