Ausbilder und Musiker für Engagement geehrt 

Rolf Desens trommelt 2.000 Mal für Spielmannszug

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Fred Wachsmann, Christian Niester, Andrea Niester, Kristin Rosemeier, Rolf Desens, Dirk Becker und Detlef Meyer nach der Ehrung (v.l.).

Wildeshausen - Ausbilden, musizieren und zünftig feiern: Auf diesen drei Stützpfeilern stehen die Aktivitäten des Wildeshauser Spielmannszuges sowie der Beat & Brassband, die vorher als Fanfarenzug firmierte. Am Sonnabend wurde das Winterfest im Reitersaal der Gildestube gefeiert.

Es gab dabei ein so ganz und gar ungewöhnliches Jubiläum, dass der Orden noch nicht fertig war. Rolf Desens war mit seinen Einsätzen, die er in diesem Jahr absolvierte exakt 2 000 Mal mit dem Spielmannszug unterwegs. „Seit vielen Jahren bist du aktiv dabei, der Verein gehört zu deinem Leben“, lobte der Vorsitzende Jens Kuraschinski den Musiker für sein außerordentliches Engagement. 

„Du hast alle Auszeichnungen erreicht. Mehr geht eigentlich nicht mehr.“ Kuraschinski wies darauf hin, dass Desens immer viel Wert auf gute Technik legt. Er sei seit vielen Jahren als Ausbilder im Verein aktiv und achte sehr auf korrektes Auftreten der Musiker. „Du bist absolut loyal und hast immer einen lockeren Spruch auf den Lippen“, betonte der Vorsitzende und verwies darauf, dass Wildeshausen seit jeher Mittelpunkt für Desens gewesen ist und bleibt.

Jens Hoffmann (l.) und Jens Kuraschinski (r.) ehrten Hartmut Posenauer und Helmut Martens für ihre lange Mitgliedschaft.

Wer so viel für den Verein getan hat, hat es verdient, die Ehrenmitgliedschaft verliehen zu bekommen. Die Urkunde dafür war im Gegensatz zum Orden auch schon verfügbar.

In einem Rückblick ging Kuraschinski auf das vergangene Jahr ein, das eher durchschnittlich war. So kam der Spielmannszug auf 51 Einsätze, von denen 20 auf das Gildefest entfielen. „Das waren sieben mehr als 2016“, bilanzierte der Vorsitzende. Die Beat & Brassband habe 31 Einsätze absolviert, davon entfielen zwölf auf das Gildefest. Zu den Höhepunkten der Auftritte gehörten der Kramermarktumzug in Oldenburg, nachdem die Spielleute eine Auszeichnung erhielten. Der Termin beim Oktoberfest, den die Musiker mit Lederhose absolvierten, blieb ebenfalls nachdrücklich in Erinnerung.

Auf jeden Fall gab es viele Gründe, ein schönes Winterfest zu feiern, was die Musiker dann auch ausgelassen und bis weit nach Mitternacht taten. - cr/dr

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