Abdeckung wohl nur über Neubau möglich

Riesiger Raumbedarf am Gymnasium

Die Zahl der Gymnasiasten dürfte in Wildeshausen mit dem Abitur nach neun Jahren stark steigen. - Foto: dr

Wildeshausen - In den kommenden Jahren fehlen dem Gymnasium in Wildeshausen voraussichtlich mindestens acht Unterrichtsräume, sechs Gruppenräume und eine Mensa, um die vielen Schüler von der fünften bis zur 13. Klasse versorgen zu können.

Ein wesentlicher Grund für den Mehrbedarf ist die Wiedereinführung des Abiturs nach neun Jahren. Die Engpässe dürften spätestens mit Beginn des Schuljahrs 2020/21 auftreten. Deshalb befasst sich der Schul- und Kulturausschuss des Landkreises schon am Dienstag mit der Planung (14.30 Uhr, Musiktrakt des Gymnasiums).

Fußend auf die Schülerzahlprognose bis zum Jahr 2027 hatte die Kreisverwaltung mit der Schulleitung zunächst einen Bedarf von acht Unterrichtsräumen ermittelt, von denen erst einmal vier als Mobilbauten zur Verfügung gestellt werden sollten. Geplant war zudem eine Aufstockung des naturwissenschaftlichen Bereiches, um keine weiteren Flächen durch Baumaßnahmen zu verbrauchen. Diese Entwürfe sind allerdings wohl überholt, nun läuft die Entwicklung doch in Richtung Neubau.

Zum Hintergrund: Die Schule verfügt nach Angaben der Kreisverwaltung derzeit über 38 Unterrichtsräume, zehn naturwissenschaftliche Räume, drei Kunst-, zwei Musik- sowie zwei EDV-Fachräume. Nach den aktuellen Zahlen ergibt sich für das Gymnasium ein maximaler Raumbedarf für die Sekundarstufe I plus elften Jahrgang von 44 allgemeinen Unterrichtsräumen im Schuljahr 2018/19, der auch erfüllt werden soll.

Ein weiteres Problem zeigt sich jedoch bei der Mittagsverpflegung. Diese wird derzeit über eine Cafeteria im Hauptgebäude gewährleistet, die nach Wunsch der Schule ausgebaut werden soll. Das Anliegen wird jedoch durch brandschutzrechtliche und hygienische Einschränkungen in der Weise verhindert, dass der bisherige Cafeteriabereich ordnungsrechtlich nur für eine eingeschränkte Anzahl von Essensausgaben geduldet ist und auf eine Kapazität von 150 Plätzen ausgeweitet werden müsste.

Als Lösung bietet sich deshalb ein Erweiterungsbau neben dem Musiktrakt angrenzend an den Sportplatz an. Die Kosten sollen für den Haushalt 2018 kalkuliert werden. - dr

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