Hunderte vor dem Wildeshauser Feuerwehrhaus

Riesen-Andrang zum Impfen

Lange Warteschlange vor dem Feuerwehrhaus: Einige Hundert Menschen wollten sich impfen lassen.
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Lange Warteschlange vor dem Feuerwehrhaus: Einige Hundert Menschen wollten sich impfen lassen.

Wildeshausen – Riesen-Ansturm auf das ehemalige Wildeshauser Feuerwehrhaus am Mittwoch. Um 11 Uhr standen dort in einer langen Schlange mehrere Hundert Menschen, die das kostenlose Impfangebot des Landkreises in Zusammenarbeit mit den Maltesern wahrnehmen wollten.

Laut Landkreis-Pressesprecher Oliver Galeotti standen rund 500 Dosen des mRNA-Impfstoffs von Biontech zur Verfügung. Am Start war zunächst ein mobiles Impfteam mit zwei Ärzten.

Die erste vor dem provisorischen Impfzentrum an der Hunte war die 79-jährige Meike Thöle aus Horstedt (Samtgemeinde Harpstedt). „Ich war schon um 10 Uhr hier“, berichtete sie. Sie habe ihre Zweitimpfung Ende April bekommen und die Befürchtung, dass die Wirkung des Vakzins nachlasse. Das ging auch Hanna und Heinrich Koopmann aus Klattenhof (Gemeinde Dötlingen) so. „Wir haben es heute Morgen im Radio gehört, dass hier geimpft wird“, berichtete Hanna Koopmann. „Da haben wir gedacht: Nichts wie hin!“ Die beiden waren etwas später dran als Meike Thöle. Da Heinrich Koopmann aber im Rollstuhl sitzt, durfte er in der Warteschlange ganz nach vorne.

Lange Wartezeiten beim Hausarzt

Auch Olaf Güttel aus Hude war zur Booster-Impfung gekommen. Er hatte seine Zweitimpfung Ende Mai erhalten und wollte eigentlich bei seinem Hausarzt die Auffrischung buchen. „Da hätte ich die Spritze aber erst Ende April erhalten“, zeigte er sich frustriert über lange Wartezeiten. Für ihn war es selbstverständlich, nun schnell nach Wildeshausen zu fahren.

Schon nach einer Stunde hatten die Malteser 100 Menschen geimpft. „Das dauert alles ein wenig länger als im Sommer. Es muss ja mehr Kleidung abgelegt werden“, berichtete der Leiter des Impfzentrums, Ralph Meyer. „Die Leute sind aber verständnisvoll, dass sie warten müssen.“ Sein Team reagierte zudem schnell. „Wir rüsten gerade auf“, so Meyer um 12 Uhr. „Wir haben gleich drei Ärzte am Start.“ Er ermunterte alle, die sich fragen, ob es genügend Impfstoff gibt: „Wir haben genug. Wir lassen heute niemanden vor der Tür stehen.“ Voraussetzung sei es, dass die Impflinge bis 16.30 Uhr vor dem Feuerwehrhaus ankommen.

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