Wohn- und Geschäftsgebäude im August fertig

DRK richtet sich im neuen Pavel-Haus ein

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Das Wohn- und Geschäftshaus an der Ecke Bahnhof-/Heemstraße steht kurz vor der Vollendung.

Wildeshausen - Ein gutes Jahr ist es her, dass das Pavel-Haus an der Ecke Bahnhof-/Heemstraße in Wildeshausen abgerissen wurde. Nun kehrt Leben in den dreigeschossigen Neubau ein, der zum 1. August fertig sein soll.

Die sechs Wohnungen im ersten und zweiten Stock werden privat vermietet. Darunter richtet sich das Deutsche Rote Kreuz (DRK) ein. Und zwar in einem der zwei etwa 100 Quadratmeter großen Geschäftsräume. Künftig sollen dort Erste-Hilfe-Kurse und andere Schulungen über die Bühne gehen. Aber das DRK will auch eine ständige Präsenz unterhalten, über seine Angebote wie Hausnotruf und Essen auf Rädern informieren sowie Anmeldungen entgegennehmen.

„Wir freuen uns schon sehr auf den 1. August“, lässt Sandra Scholz, die Leiterin des benachbarten Mehrgenerationenhauses, wissen. Dort werden die Rotkreuzler weiter aktiv bleiben, aber „die Räume sind etwas knapp“, sagt Scholz. „Jetzt sind wir in der glücklichen Lage, nebenan etwas anmieten zu können.“ Überhaupt begrüßt sie, dass das DRK mit der Kleiderkammer und dem Fahrzeugstellplatz in der Halle am Bahnhof bald konzentriert an einer Straße in Wildeshausen vertreten sein wird.

Die andere, ebenfalls 100 Quadratmeter große Hälfte des Erdgeschosses, die auch für Gewerbe gedacht ist, steht noch zur Verfügung. Das Ladenlokal eigne sich für ein Büro, eine Praxis oder einen Friseur, meint André Pavel, dem das Gebäude gemeinsam mit seinem Bruder Marcel gehört.

„Von der Optik her fügt sich der Bau gut in die Heemstraße ein“, findet André Pavel, der sich freut, dass die Arbeiten bald enden. „Wir hatten einen strammen Winter. Sonst wären wir vielleicht früher fertig geworden.“ Eigentlich war mit einer Bauzeit von zehn bis zwölf Monaten gerechnet worden.

Erst kaiserliche Post, dann Schlachterei

Das Pavel-Haus hat eine bewegte Geschichte hinter sich. Früher war dort die kaiserliche Post untergebracht. Es folgte die Schlachterei Pavel, deren Familie das Gebäude immer noch gehört. Nachdem der Betrieb ausgezogen war, waren einige Gastronomen – teils langjährig – in dem Eckhaus vertreten. Doch der Zahn der Zeit nagte unerbittlich. Am Ende war das Gebäude so marode, dass sich eine Sanierung nach Einschätzung von Diplom-Bauingenieur Andreas Hauth nicht mehr gelohnt hätte. Gemeinsam mit Architektin Yvonne Janßen hatte er die Pläne für ein Wohn- und Geschäftshaus der neuen Generation erarbeitet, das nun kurz vor der Fertigstellung und dem Erstbezug steht. 

bor

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