„Revoluzzer, Träumer, Populist oder was?“

Männertalk zu Martin Luther: Wie wären seine Erfolgsaussichten heute?

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Auf den nächsten Männertalk freuen sich die Organisatoren Matthias Goldberg, Lars Löwensen, Rudi Boning und Bernd Lögering (von Links). Im Mittelpunkt steht der Reformator Martin Luther. 

Wildeshausen - Von Alina Pleuß. Wenn Martin Luther in der heutigen Zeit leben würde, wie würde er seinen revolutionären Gedanken angehen? Wie würden ihn die Leute annehmen? Und was für ein Typ Mensch wäre er?

Diesen Fragen gehen die Teilnehmer beim Männertalk zum Thema „Luther: Revoluzzer, Träumer, Populist oder was?“ am Sonnabend, 11. November, von 9 bis 12.30 Uhr, im Reitersaal, Zwischenbrücken 14, in Wildeshausen nach. „Wie bei unseren letzten Veranstaltungen dieser Reihe startet der Morgen mit einem gemeinsamen Frühstück“, erklärt Gemeindepfarrer Lars Löwensen. Danach schließt sich ein Vortrag des Referenten und Pfarrers Nico Szameitat an. Er referiert über das genannte Thema sowie zu Luthers Erfolgsaussichten in der heutigen Zeit. Der Beauftragte der Evangelischen Lutherischen Kirche in Oldenburg für das Reformationsjubiläum ermöglicht nach dem Vortrag eine Rückfragerunde sowie eine anschließende Diskussion mit den Besuchern.

Die Organisatoren Matthias Goldberg, Löwensen, Rudi Boning und Bernd Lögering haben sich bereits im Vorfeld viel mit dem Thema beschäftigt. „Wir haben lange überlegt, worum es bei diesem Männertalk gehen soll. Im Jubiläumsjahr nichts über Luther zu machen, schien uns nicht der richtige Weg. Aber wir wollten das Thema Luther auch nur dann angehen, wenn wir dabei einen ganz neuen Punkt beleuchten“, so Löwensen. „Da gerade in diesem Jahr zahlreiche Veranstaltungen, Vorträge oder Kundgebungen von der Thematik handeln, wollen wir die Leute nicht mit irgendwelchen aufgewärmten Sachen langweilen, sondern eine neue, spannende Perspektive zeigen.“ Und aus dieser versuche man den Fokus stärker auf den Reformator als Person zu legen. „Uns ist es auch wichtig, dass man ins Gespräch kommt, diskutiert und ganz besonders sich selbst positioniert. Wie würde ich auf diesen Mann reagieren?“, so Goldberg. Außerdem stünde bei dem Thema nicht die Trennung beider Kirchen im Vordergrund, sondern zu verstehen, was das Ereignis den Menschen bedeutet hat. Anmeldungen nimmt Goldberg bis Donnerstag, 9. November, unter der Telefonnummer 04431/7484926 entgegen.

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