Fünf Fraktionsvorsitzende im Landkreis Oldenburg meiden Diskussion als Wahlkampfthema

Rettungsdienst: Es darf keine Verschlechterung geben

Soll weiter gut aufgestellt bleiben: der Rettungsdienst im Landkreis Oldenburg. Symbolfoto: dpa
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Soll weiter gut aufgestellt bleiben: der Rettungsdienst im Landkreis Oldenburg. Symbolfoto: dpa

Wildeshausen – Die Vorsitzenden der Kreistagsfraktionen von CDU, SPD, Grüne, UWG sowie die Gruppensprecherin der FDP/Freie Wähler machen in einem gemeinsamen offenen Brief deutlich, dass sie kein Interesse daran haben, die Neustrukturierung des Rettungswesens im Landkreis Oldenburg zum Wahlkampfthema zu machen.

„Der Rettungsdienst ist die professionelle, medizinische Hilfe für Notfallpatienten und hat die Aufgabe, rund um die Uhr bei medizinischen Notfällen aller Art durch den Einsatz von qualifiziertem Fachpersonal und den geeigneten Rettungsmitteln rasch und sachgerecht zu helfen und Leben zu retten. Er ist auch für die qualifizierten Krankentransporte zuständig“, heißt es in einer am Mittwoch veröffentlichen Presseerklärung.

Der Landkreis sei derzeit hervorragend aufgestellt. Das bedeute aber auch, dass Strukturen immer wieder den gesellschaftlichen Veränderungen angepasst wurden und auch zukünftig angepasst werden müssten.

Rettungswachen stehen nicht zur Disposition

„Zur Disposition stehen nicht die sechs im Landkreis gut positionierten Rettungswachen. Diskutiert werden aufgrund des Maastricht-Projektes zum Rettungsdienst eine kreisübergreifende Betrachtungsweise des Einsatzes der Rettungseinsätze und der Krankentransporte sowie die Notarztstandorte“, so die Fraktionsvorsitzenden. „Gerade weil wir in der Mitte der beteiligten Landkreise liegen, fällt uns hier eine besondere Bedeutung zu“, erklären Dirk Vorlauf (CDU) und Marion Daniel (FDP).

„Diese Diskussionen eignen sich nicht für den Wahlkampf, sie müssen sachorientiert zum Wohle der Bürger geführt werden“, betonen Axel Brammer (SPD), Eduard Hüsers (Grüne) und Wolfgang Däubler (UWG). „Der Erhalt der drei Notarztstandorte sowie die Umwidmungen der Mehrzweckfahrzeuge müssen sachlich diskutiert werden. Wir wollen die bestmöglichen Versorgungsstrukturen und halten dafür die drei jetzigen Notarztstandorte im Landkreis für gut gewählt“, sind sich alle einig.

Die erste öffentliche Vorstellung ist für den 13. April im Bau, Straßen- und Brandausschuss des Landkreises geplant. „Wir wollen diese Zeit für Gespräche miteinander und fachkompetenten Personen nutzen“, erklären die Fraktionsvorsitzenden. „Eine Verschlechterung darf und kann es mit uns aber auf keinen Fall geben.“

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