Brandschäden stammen vom Himmelfahrtstag

Reparaturen am Krandelbad beendet

Mit einem Kran wurden die vier Betonplatten an der Hallenbad-Fassade befestigt. - Foto: Rohdenburg

Wildeshausen - Nun sind auch die letzten Spuren des Brandes am Wildeshauser Krandelbad beseitigt. Am Freitag setzten Mitarbeiter einer Fachfirma Dämmmaterial und vier große Betonplatten mit einem Gesamtgewicht von einer Tonne dort an die Fassade, wo die Feuerwehr am Himmelfahrtstag die Decke und die Wand öffnen musste, um einen Schwelbrand abzulöschen.

Dieser war durch Funkenflug bei Flämmarbeiten entstanden. Zwei der Platten waren bei dem Einsatz heil geblieben, konnten gesäubert und wieder installiert werden. Die beiden anderen Platten waren noch bei der Baufirma vorrätig, sodass schnell Ersatz gefunden war.

„Mit diesen Arbeiten ist die Reparatur weitgehend abgeschlossen“, so Stadt-Pressesprecher Hans Ufferfilge. Nun müsse eigentlich nur noch die Dachhaut an die Fassade angepasst und die Attika wiederhergestellt werden.

Die Kosten für die Reparaturarbeiten können im Moment noch nicht beziffert werden, da noch nicht alle Rechnungen der beauftragten Firmen vorliegen. Die Behebung des Brandschadens ist jedoch vollständig durch die Versicherung der Stadt Wildeshausen abgedeckt.

Im Inneren des Bades waren die Sanierungs- und Reinigungsarbeiten bereits Anfang August beendet. Das Hallenbad ist seit dem 2. August wieder geöffnet und steht den Schwimmern genau wie das Freibad zur Verfügung. Der Außenbereich bleibt voraussichtlich bis zum 15. September geöffnet. Bei sehr schönem Wetter könnte diese Frist verlängert werden, erklärte Ufferfilge. Bislang seien die Besucherzahlen wegen der kühlen Witterung noch nicht so toll gewesen. - dr

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