Wildeshauser Feuerwehr am Sonntagmorgen im Einsatz

Reifenplatzer: Wohnmobil kippt auf der A1 auf die Seite

Das Wohnmobil kippte auf die Seite, es wurden jedoch keine Menschen verletzt.
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Das Wohnmobil kippte auf die Seite, die Insassen wurden jedoch nur leicht verletzt.

Groß Ippener – Die Einsatzmeldung am Sonntag gegen 7.56 Uhr klang dramatisch: Auf der Autobahn 1 sollte sich zwischen Wildeshausen-Nord und Groß Ippener ein Wohnmobil überschlagen haben. Es sollte noch mindestens eine Person im Fahrzeug eingeklemmt sein.

Die Freiwillige Feuerwehr Wildeshausen rückte mit mehreren Fahrzeugen aus, stellte aber an der Einsatzstelle kurz vor Groß Ippener fest, dass sich keine Person mehr im Wohnmobil befand.

Im Fahrzeug war ein Ehepaar aus Haltern am See gewesen. Es war bereits 175 Kilometer gefahren, als der linke Hinterreifen platzte. Bei Tempo 100 verlor der 63-jährige Fahrer die Kontrolle über das Gefährt, das ins Schleudern geriet und auf die Seite kippte. Das Ehepaar wurde nur leicht verletzt und konnte eigenständig das Fahrzeug verlassen. Es wurde mit leichten Verletzungen im Rettungswagen ins Krankenhaus gebracht.

„Wir sicherten zunächst die Einsatzstelle gegen den fließenden Verkehr auf der Autobahn ab und stellten einen Brandschutz“, so Pressesprecher Daniel Engels. „Des Weiteren wurden zwei Gasflaschen unbeschadet aus dem Wohnmobil geborgen. Im weiteren Verlauf bekam der Hund der Familie von uns noch etwas zu trinken mit Wasser aus unserem Löschfahrzeug.“

Im Reiseverkehr bildet sich schnell ein langer Stau.  Es entstand Sachschaden in Höhe von etwa 25.000 Euro.

Weitere Meldungen:

Beamte der Autobahnpolizei Ahlhorn kontrollierten am Samstag gegen 4 Uhr auf der Autobahn 1 im Bereich der Gemeinde Harpstedt einen Kleintransporter, der in Richtung Osnabrück unterwegs war. Sie stellten fest, dass der 48-jährige Fahrer aus Hamburg keine Fahrerlaubnis hatte.

Um 6.35 Uhr wollten Beamte der Autobahnpolizei Ahlhorn ein Auto kontrollieren, das auf der Autobahn 1 in Richtung Hamburg unterwegs war und im Juni 2020 zur Hauptuntersuchung hätte vorgeführt werden müssen. Bei der Kontrolle an der Anschlussstelle Wildeshausen-Nord stellten die Beamten fest, dass der 36-jährige Fahrer aus Oldenburg nicht im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis war. Gegen beide Männer wurden Ermittlungsverfahren eingeleitet. Zur Verhinderung der Weiterfahrt wurden die Fahrzeugschlüssel sichergestellt.

Bereits am Freitag befuhr gegen 19.05 Uhr ein 83-jähriger Autofahrer aus Delmenhorst die Stedinger Straße in Delmenhorst stadtauswärts. In Höhe der Hausnummer 66 kam es zu einem Auffahrunfall mit dem verkehrsbedingt anhaltenden Auto einer 45-jährigen Fahrerin aus der Samtgemeinde Harpstedt, wobei an den Fahrzeugen ein Schaden in Höhe von 3.000 Euro entstand.

Der Unfallverursacher verließ nach kurzer Übersicht mit seinem VW Golf unerlaubt den Unfallort. Er wurde aber von der Polizei an seiner Wohnanschrift angetroffen. Hier wies er eine Atemalkoholkonzentration von 1,78 Promille auf. Er musste daraufhin zur Wache folgen, wo ihm eine Blutprobe entnommen und sein Führerschein beschlagnahmt wurde.

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