Flächen rund um den Friedhof sind in der Regel zugeparkt / Gespräch mit den BBS suchen

CDW regt Parkscheibenregelung am Lehmkuhlenweg an

Dicht hintereinander stehen die Autos am Lehmkuhlenweg längs des Friedhofes. Foto: Brockmeyer

Wildeshausen – Die Parkplatzsituation rund um den Wildeshauser Friedhof ist seit vielen Jahren ein Ärgernis insbesondere für Besucher der Kapelle und des Gräberfeldes. Bislang hat keine Maßnahme gefruchtet, insbesondere die Schüler der benachbarten Berufsbildenden Schulen (BBS) dazu zu bewegen, ihre Autos auf einem Parkplatz am Lehmkuhlenweg – direkt vor dem Baugebiet „Geest Höfe“ – abzustellen. Gudrun Brockmeyer, Ratsmitglied der CDW-Fraktion, nimmt nun einen erneuten Anlauf, die Situation zu entschärfen.

„Verkehrssituation ist dramatisch“

Sie fordert in einem Antrag Bürgermeister Jens Kuraschinski auf, zu prüfen, ob längs des Lehmkuhlenweges eine Parkscheibenregelung eingeführt werden könnte. Zudem solle er mit der Schulleitung der BBS Kontakt aufnehmen, damit die Schüler auf die Problematik hingewiesen werden.

„Die Verkehrssituation ist unserer Ansicht nach dramatisch“, so Brockmeyer. „Bei Beerdigungen sind die Parkstreifen belegt, sodass Trauernde und Angehörige, zumeist betagte Personen, weite Wege zur Kapelle inkauf nehmen müssen.“ Gerade für ältere Mitbürger sei es oft beschwerlich, so weit zu laufen. Auch die Grabpflege der Angehörigen, die manches Mal aufwendiger sei und Blumenerde, Hacke, Schaufel sowie Besen erfordere, sei schwierig, wenn man nicht in der Nähe parken könne.

Junge Erwachsene sollen etwas weiter laufen

„Es ist jungen Erwachsenen zuzumuten, den etwas weiter hinten liegenden Parkplatz anzusteuern und dann zur Schule zu laufen“, findet Brockmeyer. Zur Not müssten sie eben durch eine begrenzte Parkzeit dazu gezwungen werden.

Schon vor knapp drei Jahren hatte sich die Politik auf Antrag des fraktionslosen Ratsherrn Karl Schulze Temming-Hanhoff mit der Situation befasst. „Im unmittelbaren Bereich der BBS wird teilweise sehr abenteuerlich geparkt“, stellte Temming-Hanhoff damals fest und erhielt von der Stadtverwaltung die Bestätigung: In den Vormittagsstunden konnte ein „erheblicher Parkdruck festgestellt werden, der im Wesentlichen auf den Bedarf der Berufsbildenden Schulen zurückzuführen ist“.

Es gab seitdem mehrere Maßnahmen, die Lage zu entschärfen. So wurde die Parkzeit vor der Friedhofskapelle reduziert, und längs des Lehmkuhlenweges befestigte die Stadt eine Fläche gegenüber dem Baugebiet „Geest Höfe“.  dr

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