Fraktion legt bei Ortsverein Bericht ab

SPD rechnet mit Neubau bei Lohgerberei

Der Vorstand, bestehend aus Jürgen Wiesner, Ulrich Becker, Susanne Lietzow-Leber, Jürgen Schlausch und Thomas Harms, mit der Bundestagsabgeordneten Susanne Mittag und dem Landtasabgeordenten Axel Brammer (v.l.) . - Foto: SPD

Wildeshausen - Noch im Vorfeld der Entscheidung über die Große Koalition auf Bundesebene traf sich der SPD-Ortsverein Wildeshausen am Freitag im Hotel „Wildeshauser Hof“ und konnte mit Jeannie Metzing des 100. Mitglied in den eigenen Reihen begrüßen. Bei der Wahl des Vorstandes setzten die Sozialdemokraten auf Kontinuität. Bis auf den neuen Beisitzer Tamino Büttner wurden alles Posten mit den bewährten Kräften besetzt: Vorsitzender ist weiter Thomas Harms, sein Stellvertrete ist Jürgen Schlausch, Kassierer ist Jürgen Wiesner und Schriftführer ist Ulrich Becker. Als Beisitzer fungieren Tamino Büttner, Stephan Dieckmann, Melanie Fotheringham, Matthias Kluck sowie Susanne Lietzow-Leber.

Einen großen Raum nahm der Bericht der SPD-Fraktionsvorsitzenden Evelyn Goosmann ein. Denn in den vergangenen Monaten gab es einige kontrovers geführte Diskussionen im Rat und „da es ja bekanntlich keine festen oder automatischen Mehrheiten gibt, muss oder kann sich jede Fraktion ihre Mehrheiten zu den einzelnen Themen suchen“, so Goosmann.

So hätten sich die Sozialdemokraten mit der CDU verständigt, dass Wildeshausen in jedem Fall ein Gewerbe- und Industriegebiet in Wildeshausen-West benötigt. „Das Thema wird uns noch viele Jahren beschäftigen“, so die Fraktionsvorsitzende. „Wir sind der Überzeugung, dass wir für einige größere und wichtige Wildeshauser Betriebe keine andere Möglichkeit sehen, sich in der Kreisstadt zu erweitern, wenn sie hier bleiben wollen und dies unsere Meinung nach auch sollen. Es geht nicht darum, Firmen etwas zu schenken und Geld bei anderen Projekten einzusparen, wie es die UWG darstellt. Das finde ich verantwortungslos.“

Zum Thema „Raumnot in den Wildeshauser Grundschulen“ hätten sich die Sozialdemokraten mit den Grünen/Piraten zusammengetan, berichtete Goosmann. „Als Ratsmitglied sollte man mit dem Kopf entscheiden“, betonte sie. „Wir können, wenn der Kreistag zustimmt, für relativ wenig Geld das Gebäude der Hunteschule vom Landkreis Oldenburg zurückkaufen. Danach hätten wir nach Modernisierung und Umbau ein weiteres Schulgebäude.“

Goosmann ging auch auf die alten Lohgerberei ein, die nicht unter Denkmalschutz stehe und baulich in einem sehr schlechten Zustand ist. „Der Erbe möchte nicht verkaufen, sodass die zahlreichen Beiträge in den verschiedenen Medien, das Gebäude als Museum zu nutzen, ins Leere laufen. Da die Sanierung für die Stadt nicht finanzierbar wäre, wird es dort wohl einen Neubau geben“, so die Sozialdemokratin. - dr

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