35 000 bis 40 000 Euro Kosten

Realschule und Holbeinschule teilen sich eine Küche

Der Anbau an die Turnhalle am Standort St.-Peter ist in vollem Gange und soll im Sommer fertig sein.
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Der Anbau an die Turnhalle am Standort St.-Peter ist in vollem Gange und soll im Sommer fertig sein.

Wildeshausen – Seit rund zehn Jahren besteht an der Wildeshauser Realschule der Wunsch nach einer eigenen Küche. Und auch an der benachbarten Holbeinschule gibt es schon länger Interesse. Der städtische Schulausschuss hat sich am Mittwochabend einstimmig dafür ausgesprochen, dem nachzukommen. Eine gemeinsame Küche soll im Anbau an die Sporthalle am Standort St.-Peter eingerichtet werden.

Um zu verstehen, wie es jetzt dazu kommt, muss man einen Schritt zurückgehen: Der Anbau sollte eigentlich der Hunteschule dienen, die von der Heemstraße an den Standort St.-Peter umziehen sollte. Jetzt soll die Förderschule aber ab Sommer in das leer stehende Gebäude der IGS Spascher Sand verlegt werden, sodass der Anbau von der Holbein- und der Realschule genutzt werden kann.

„Ein bisschen wie die Jungfrau zum Kinde sind wir zu den Räumen gekommen“, blickte Realschulrektor Jan Pössel in der Sitzung auf die Entscheidung im Januar zurück. Und da in dem Anbau ursprünglich eine Küche eingeplant war, „die wir uns seit 2010 wünschen“, folgte ein Antrag an die Stadt. Gemeinsam mit der Holbeinschule soll die Küche genutzt werden. „Dann können wir dort Sachunterricht machen, sind gerüstet für einen eventuellen Ganztagsbetrieb und können die Küche auch bei Schulfesten nutzen“, warb die Rektorin der Holbeinschule, Inke Bajorat, um die Zustimmung der Politik.

Die tat sich damit alles andere als schwer. Es stellte sich einzig die Frage der Finanzierung, denn die Hunteschule hätte ihre eigene Küche mitgebracht. Rund 35 000 bis 40 000 Euro veranschlagte die Verwaltung für die Einrichtung. Schulamtsleiter Claus Marx hofft noch, die Kosten mithilfe einer Sponsoring-Lösung etwas zu drücken.

Doch auch ohne zusätzliche Unterstützung entschied sich die Politik, das Projekt mitzutragen. „Das ist doch eine verhältnismäßig kleinere Maßnahme“, betonte Woldemar Schillberg (SPD). „Ich freue mich, dass der Umzug der Hunteschule diese Möglichkeit eröffnet“, ergänzte Manfred Rebensburg (Grüne).

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