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Ratskeller erhält zweiten Notausgang

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Von: Dierk Rohdenburg

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Großbaustelle vor dem Rathaus: Dort müssen die unterirdischen Leitungen komplett neu verlegt werden.
Großbaustelle vor dem Rathaus: Dort müssen die unterirdischen Leitungen komplett neu verlegt werden. © dr

Wildeshausen – Derzeit ist der Wildeshauser Marktplatz vor dem historischen Rathaus eine Großbaustelle. Das Pflaster wurde hochgenommen und zahlreiche Leitungen freigebaggert.

Das aber ist nur der Auftakt zu weiteren Baumaßnahmen, die – wenn alles nach Plan läuft – rechtzeitig vor Pfingsten, 5. und 6. Juni, beendet sein sollen. Das wäre nicht nur gut, damit es die Proklamation des Schafferpaares auf dem Podest vor dem Rathaus geben kann. Auch die Gastronomie im Ratskeller soll dann wieder anlaufen.

„Wir müssen zunächst die Versorgungsleitungen umlegen“, beschreibt Wildeshausens Baudezernent die aufwendigen Arbeiten. „Die sind überall im Weg.“ Anschließend seien die weiteren Maßnahmen geplant.

Zunächst Bau einer Unterflurmüllanlage

Dazu gehört unter anderem der Bau einer Unterflurmüllanlage. Gleichzeitig sollen die Sanitärräume in der Gastronomie erneuert werden. „Die Arbeiter haben bereits die Wände herausgeholt“, berichtet Meyer.

Ganz wichtig ist der Bau eines zweiten Rettungsweges aus dem Lokal heraus. Wie berichtet, war das Fehlen dieses Ausganges im Rahmen umfangreicher Untersuchungen des Rathauses aufgefallen. Bislang gab es nur einen kleinen Notausstieg neben dem Eingang zur Tourist-Information. Nun ist aber seitlich versetzt eine Türöffnung mit Aufgang geplant. Die Maßnahme wurde im Vorfeld mit der Denkmalpflege abgestimmt.

Wann weitere Brandschutzvorkehrungen im Rathaus erfolgen, steht noch nicht fest. Auch die Installation eines Fahrstuhles in der Häusing zwischen dem Rathaus und dem Kaufhaus Schnittker ist seit Jahren geplant und nicht verwirklicht worden. Um diesen zu installieren, muss eine neue Feuertreppe errichtet werden, über die im Notfall der Ratssaal evakuiert werden kann.

Die Gastronomie ist seit dem vergangenen Wochenende geschlossen. Wie berichtet, wird Frank Stauga, Wirt des „Alten Amtshauses“ in Wildeshausen, das Geschäft übernehmen. Er hatte angekündigt, eine „ehrliche Küche“ anbieten zu wollen. Dazu sollen auch vegane sowie vegetarische Speisen gehören. Das genaue Gastronomiekonzept hat Stauga aber noch nicht bekannt gegeben. Bis zum Start sind es schließlich noch knapp acht Wochen.  

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