Stadt Wildeshausen soll Parksituation kontrollieren

Ratsherr für schärfere Überwachung vor Schulen

Schwierige Parksituation: Vor dem Wildeshauser Gymnasium warten viele Eltern mit ihren Autos.
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Schwierige Parksituation: Vor dem Wildeshauser Gymnasium warten viele Eltern mit ihren Autos.

Wildeshausen – Vor Wildeshauser Schulen geht es vor Unterrichtsbeginn sowie zum Ende oft chaotisch zu, weil viele „Elterntaxis“ am Straßenrand stehen, um die Kinder aufzunehmen. Der fraktionslose Ratsherr Karl Schulze Temming-Hanhoff möchte das unterbunden wissen und beantragt, den ruhenden Verkehr vor den Schulen konsequent zu überprüfen sowie auf die dauerhafte Einhaltung der Straßenverkehrsordnung notfalls duch Erteilen von „Knöllchen“ hinzuwirken.

Das Anliegen steht am Donnerstagabend auf der Tagesordnung der Sitzung des Ausschusses für Ordnung, Soziales und Familie.

„Die Parksituation im Bereich der Schulen ist in keiner Weise hinnehmbar“, findet Temming-Hanhoff. Es werde ganz nach Belieben an den Rändern der Straße geparkt, sodass sich ein wahrer Slalom-Kurs ergebe. „Rettungsfahrzeuge können die Strecke aufgrund der engen Abstände nicht bewältigen“, warnt der Ratsherr, der zudem kritisiert, dass die Autofahrer nicht auf einzuhaltende Sichtdreiecke achten, indem sie unmittelbar hinter den Einmündungsbereichen von Straßen parken. „Selbst auf private Grundstückseinfahrten wird keine Rücksicht genommen“, moniert Temming-Hanhoff. Absolut nicht hinnehmbar ist seiner Ansicht nach auch, dass rund um die Mittelinsel an der Einmündung der Otto-Hahn-Straße und der Schliemannstraße auf die Humboldtstraße parkende Autos abgestellt werden, die dem Gymnasium oder der Hauptschule zugeordnet werden können. „Die geschilderten Zustände sind zwar nicht täglich, aber ständig zunehmend zu beobachten“, betont Temming-Hanhoff. Für den Bereich rund um die St.-Peter-Schule sowie Holbeinschule mahnt der Ratsherr schnelles Handeln an. „Das duldet keinen Aufschub bis zur Umsetzung der angedachten Lösung hinsichtlich der Verkehrssicherheit im Umfeld der St.-Peter-Straße“, findet er.

Unterstützung für seinen Antrag bekommt Temming-Hanhoff von der Stadtverwaltung jedoch nicht. Sie betont, dass die Überwachung des ruhenden Verkehrs im Rahmen der Möglichkeiten auch im Bereich der Schulen regelmäßig erfolgt und Parkverstöße geahndet werden. „Insoweit stellt sich allenfalls die Frage, ob das Personal in diesem Bereich aufgestockt werden soll“, heißt es. Das sei im Kontext der aktuellen Haushaltssituation jedoch nicht darstellbar.

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