Ratsfrau der Linken schlägt einen Wohnpark neben dem Friedhof vor/ Miete soll fünf Euro pro Quadratmeter nicht übersteigen

Flauger: Schnellstmöglich Wohnungen am Lehmkuhlenweg

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Hier könnte ein „Wohnpark Lehmkuhlenweg“ entstehen.

Wildeshausen - Wie gelingt es der Stadt Wildeshausen, bezahlbaren Wohnraum zu schaffen, und welche Flächen könnten dafür zur Verfügung gestellt werden? Nach Einschätzung von Kreszentia Flauger (Linke) wäre das Areal neben dem Friedhof geeignet für einen „Wohnpark Lehmkuhlenweg“. Sie bringt deshalb einen eigenen Beschlussvorschlag für die Sitzung des Stadtentwicklungsausschusses am 8. Dezember ein.

Danach soll ein Investor auf dem Grundstück in günstiger, schneller, aber nachhaltig nutzbarer Bauweise zweieinhalbgeschossige Mietwohnhäuser mit insgesamt mindestens 4500 Quadratmetern Wohnfläche und 60 Wohneinheiten verschiedener Größe sowie einem Gemeinschaftsraum errichten. Die Finanzierung könne unter Verwendung von Wohnraumfördermitteln erfolgen. Zwingend für die Realisierung des Projekts erforderliche Abweichungen vom Bebauungsplan seien als Ausnahme zu genehmigen.

Flauger: „Mit dem Käufer ist eine Vereinbarung zu treffen, die die Fertigstellung und Bezugsfertigkeit der Wohnungen schnellstmöglich sichert.“ Die Wohnungen sollen ausschließlich an Menschen mit Berechtigungsschein sowie an zugewiesene Flüchtlinge vermietet werden. Zudem soll sich die Stadt ür die Wohnungen Belegungsrechte sichern.

Ein weitere Punkt des Antrags lautet: „Es wird gesichert, dass die Nettokaltmiete entsprechend der Richtlinie zur Durchführung der sozialen Wohnraumförderung in Niedersachsen für die ersten drei Jahre ab Bezugsfertigkeit fünf Euro pro Quadratmeter nicht überschreitet und für anschließende Erhöhungen die Vorgaben der Richtlinie zur Durchführung der sozialen Wohnraumförderung in Niedersachsen gelten.“

Den Kaufpreis für das Grundstück beziffert Flauger mit 422600 Euro.

Zur Begründung erklärt die Linken-Ratsfrau: „Die auf dem kreiseigenen Grundstück neben dem Kreisaltenheim geplanten Wohnungen reichen auch zusammen mit den möglichen wenigen Wohnungen auf dem Grundstück „Am Rapsacker“ nicht aus, um den Bedarf an bezahlbarem Wohnraum für Menschen mit geringem Einkommen zu decken.

Die Errichtung von Mietwohnungen sei zudem in Wildeshausen über Jahre hinweg zugunsten der Errichtung selbst genutzter Einfamilien- und Doppelhäuser nur sehr unzureichend verfolgt worden, meine Flauger. In der Folge sei der Markt für preiswerte Mietwohnungen entsprechend begrenzt.

dr

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