Wird Gebäude zunächst angestrahlt?

Rathausbeleuchtung: Kompromiss angestrebt

So sah der ursprüngliche Vorschlag für eine Beleuchtung des Rathauses aus. Nun muss nach Alternativen gesucht werden.

Wildeshausen - Aufgrund der Diskussion um die Rathausbeleuchtung teilt die Stadtverwaltung mit, dass mit den Beteiligten der Behörden weiter daran gearbeitet wird, das Problem zu lösen. So sei es – wie vom Landkreis Oldenburg mitgeteilt – richtig, dass das Gutachten für die Fugensanierung noch ausstehe und dass die Aussagen hieraus auch in die Fassadenbeleuchtung einfließen werden.

Entsprechend werde es in diesem Jahr keine Illumination geben, die an der Fassade angebracht sei. „Nur darauf hat sich die Aussage des Bürgermeisters bezogen, er sei enttäuscht“, teilt die Stadt mit. Richtig sei aber auch, dass bereits vor der Fugensanierung seitens der Stadt eine Stellungnahme der Denkmalbehörde zum Beleuchtungsvorschlag angefordert worden sei, um im besten Fall die Kabel in den Fugen unsichtbar verlaufen zu lassen.

„Nach einem Ortstermin mit der oberen Denkmalbehörde wurde der Beleuchtungsvorschlag als denkmal-unverträglich bezeichnet, und es wurde darauf hingewiesen, dass eine indirekte Beleuchtung, also ein externes Anstrahlen, favorisiert wird. Diese Behörde gehört nicht zum Landkreis“, heißt es von der Stadt.

„Ich freue mich sehr, dass der Landkreis in Aussicht gestellt hat, dass der vorliegende Entwurf nicht kategorisch abgelehnt ist. Dennoch müssen wir uns über Alternativen austauschen“, sagt Bürgermeister Jens Kuraschinski. Im Übrigen habe es zwischen den Mitarbeitern der Stadt und des Landkreises die ganze Zeit über einen guten und einvernehmlichen Dialog gegeben, erklärt er zu einer Äußerung von Landrat Carsten Harings, dass dieser enttäuscht von der Kritik an der Denkmalbehörde sei.

„Vielleicht lässt sich ja auf dem kleinen Dienstweg noch über einen Notbehelf nachdenken. Ich könnte mir vorstellen, dass wir für die Zeit des Weihnachtsmarktes als Provisorium eine Leuchte installieren, die das Rathaus von außen anstrahlt“, so der Bürgermeister. Dies wolle die Stadt mit dem Landkreis kurzfristig abstimmen. Die eigentliche Beleuchtung ab 2017 muss dann noch weiter diskutiert und eventuell ein Kompromiss gefunden werden. 

dr

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