Nun muss der Landkreis Oldenburg über den Umzug der Hunteschule entscheiden

Rat spricht sich für Anmietung der IGS-Immobilie aus

Ratssitzung in der Wallschule: Teile des Gremium verfolgten die Diskussion von daheim.
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Ratssitzung in der Wallschule: Teile des Gremium verfolgten die Diskussion von daheim.

Wildeshausen – Der Wildeshauser Stadtrat hat bei einer Gegenstimme beschlossen, die Verwaltung zu beauftragen, dem Landkreis Oldenburg als Schulträger der Hunteschule anzutragen, einen Wechsel der Förderschule in das ehemalige Gebäude der Integrierten Gesamtschule Gut Spascher Sand zuzustimmen.

Sowohl die Schulausschusssitzung als auch die Ratssitzung wurden erstmalig als Hybrid-Veranstaltung abgehalten. Es waren Ratsmitglieder vom heimischen Computer aus zugeschaltet, andere waren vor Ort in der Wallschule.

Schulbesitzer ist deutlich auf die Stadt zugekommen.

Grundsätzlich waren alle Politiker der Meinung, dass sich mit dem Beschluss eine Verbesserung der Schullandschaft ergibt. Bürgermeister Jens Kuraschinski bedankte sich beim Geschäftsführer der Spascher Sand Immobiliengesellschaft, Ingo Stritter, der ein neues Angebot vorgelegt hatte, „mit der er drei Schritte auf uns zugekommen ist“. Es sei am Mittwoch notariell beurkundet worden, dass die Stadt die Schule bis zum Jahr 2025 kaufen könne und einen deutlichen Preisnachlass erhalte. Zudem würden die bis dahin erfolgten Mietzahlungen voll auf den Kaufpreis angerechnet. Unter dem Strich ergebe sich dadurch eine Mehrbelastung des Haushaltes bis zum Jahr 2028, dem voraussichtlichen Auslaufen der Förderschule, von 269 000 Euro, so Kämmerer Thomas Eilers. In diese Rechnung fließen Ersparnisse der Stadt ein, die unter anderem dadurch zustande kommen, dass Kosten für Mobilklassenräume entfallen können.

„Besserung für alle Kinder in der Stadt“

Manfred Rebensburg (Grüne) lobte als Vorschlaggeber für die Anmietung der ehemaligen IGS-Immobilie: „Das ist eine Besserung für alle Kinder in der Stadt.“ Die neue Hunteschule sei ideal, weil sie kleine Räume für die Förderschüler habe. Die Holbeinschule bekäme neue Räume, und auch die Realschule erhalte mehr Platz. Er hoffe, dass damit der Ausbau der Hauptschule, der für 2025 geplant sei, früher erfolgen könne. Dagegen legte Kuraschinski aber sein Veto ein. Man müsse die finanziellen Auswirkungen genau planen, so der Bürgermeister.

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