Rat muss Handlungsprioritäten für „Wildeshausen 2030“ festlegen 

Quartierskonzepte sollen 2018 fertig sein

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Das Quartier Huntetor soll gezielt entwickelt werden, um dort eine „touristische Meile“ einzurichten. - Foto: Rohdenburg

Wildeshausen - Es geht voran mit dem städtebaulichen Entwicklungskonzept „Wildeshausen 2030“. Damit verfolgt die Stadt nicht nur das Ziel, sich anhand einer Leitlinie planvoll zu entwickeln, sondern auch Städtebaufördermittel einzuwerben. 

Grundvoraussetzung ist eine Beteiligung der Öffentlichkeit an dem Planungsprozess, den das Büro Ackers und Partner aus Braunschweig begleitet. Diese ist bereits in vollem Gange. Nachdem in insgesamt sieben Expertengruppen Ziele für unterschiedliche Stadtthemen wie Bildung, Verkehr, Tourismus, Wohnen, Gewerbe und Innenstadt formuliert wurden, gab es mittlerweile zwei öffentliche Stadtkonferenzen, die sich eingehend mit den Vorschlägen befassten.

Noch in diesem Jahr sollen nach den Planungen von Ackers und Partner die wichtigsten Handlungsschwerpunkte in Angriff genommen werden, indem eine Detailplanung für die Stadtquartiere erarbeitet wird, die vorrangig behandelt werden sollen. Dabei handelt es sich um das Huntetor (Herrlichkeit, Huntetor, Huntestraße und Zwischenbrücken), das Gelände der Diakonie Himmelsthür und den Grüngürtel entlang der Hunte vom Huntetor bis zum Pestruper Gräberfeld.

Dringender Handlungsbedarf im Bereich Huntetor

Die Stadtverwaltung hat bereits für jedes Quartierskonzept 14.000 Euro in den Haushalt eingestellt. Diese müssen jedoch noch beauftragt werden, um eine detaillierte Überplanung der Gebiete mit Nutzungsvorschlägen zu bekommen. Sie sollen Bestandteil des städtischen Rahmenplanes werden.

Dringender Handlungsbedarf besteht zunächst im Bereich Huntetor. Dort soll die Polizei Ende des kommenden Jahres ihre Dienstgebäude verlassen und spätestens Anfang des Jahres 2019 die Arbeit an der Daimlerstraße aufnehmen. Die Feuerwehr hat ihr Domizil bereits geräumt, sodass dort beispielsweise ein Urgeschichtliches Zentrum entstehen könnte. Großes Interesse hat die Stadt zudem an einer Nutzung der alten Lohgerberei an der Huntestraße, die schon lange leersteht. - dr

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