Zertifizierung für das Verkehrsbüro in Wildeshausen 

Qualität der Beratung wird durch die „i-Marke“ bestätigt

Claudia Olberding, Karin Eickenroth und Gerold Ratz (v.l.) freuen sich über die „i-Marke“ und viele neue Angebote. - Foto: dr

Wildeshausen - Von Dierk Rohdenburg. In den vergangenen elf Monaten war beim Verkehrsverein der Stadt Wildeshausen ganz schön viel los. „Aber es hat richtig Spaß gemacht“, so die Leiterin der Tourist-Information, Claudia Olberding, zu den Aktivitäten. Ganz wichtig für Wildeshausen: Das Verkehrsbüro wurde erneut zertifiziert und darf die kommenden drei Jahre die „i-Marke“ des deutschen Tourismus-Verbandes nutzen.

600 Euro kostet die Zertifizierung. Aber mit dieser Summe können sich die Büros das Zeichen nicht etwa erkaufen. Ein Prüfer kommt vielmehr inkognito in die Tourist-Information und checkt genau, wie gut das Beratungsangebot ist und ob das Umfeld passt. Dazu gehören beispielsweise gut erreichbare öffentliche Toiletten, ordentliche und aktuelle Schaukästen, eine saubere Umgebung und Spielelemente für Kinder. „Es werden 40 Aspekte überprüft“, so Gerold Ratz, Vorsitzender des Verkehrsvereins. Insgesamt seien 120 Punkte erreichbar. Das Wildeshauser Büro habe 103 Punkte bekommen und sei damit überdurchschnittlich gut aufgestellt. Abzüge gab es unter anderem, weil es in der Kreisstadt keinen Info-Terminal gibt, bislang noch eine App für mobile Endgeräte fehlt und nicht genügend Werbung für den öffentlichen Nahverkehr gemacht wird. Sehr gut kamen die umfangreiche Beratung und der Service an. Auch die durchgehende Werbelinie und die neuen Aufsteller des Verkehrsvereins wurden gelobt.

Die neue Dachmarke schmückt ohnehin immer mehr Publikationen der Tourist-Information. Das Briefpapier ist zwar noch nicht fertig, es gibt aber zwei weitere Prospekte mit dem Logo der Stadt. Die Flyer für das Druckereimuseum und den Wohnmobilstellplatz wurden komplett neu gestaltet. Auch die Namensschilder für die Mitarbeiter haben nun das Giebel-Motiv, und die Info-Schautafeln schmückt ein roter Balken mit der Dachmarke. Begleitend dazu gibt es drei Rollup-Banner, die auf Messen verwendet werden können und im Foyer des Rathauses auf die historische Stadt, die Großsteingräber und die Freizeitangebote hinweisen.

Und was gibt es noch Neues aus der Tourist-Info? Wer mag, kann dort Gutscheine erwerben, um Gästeführungen zu verschenken. Zudem hat das Büro Weihnachtskarten in neuem Design im Angebot. Es ist auch ein Foto des weihnachtlich beleuchteten Rathausgiebels dabei, obwohl dieser aus Denkmalschutzgründen zunächst nicht mehr angestrahlt wird. „Die Leute mögen das Motiv trotzdem sehr gerne“, so Olberding. Gratis gibt es im Verkehrsbüro Aufkleber, auf denen der Rathausgiebel zu sehen ist. Später wird der Sticker etwas kosten, doch nun soll die Dachmarke bekannt gemacht und von den Wildeshausern durch die Lande kutschiert werden.

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