Sorgen bei Anwohnern / Weiter Bürgertelefon

Putenmist wird hermetisch abgedichtet

Direkt am Stall wird der Putenmist verladen.

Wildeshausen - Die Kreisverwaltung bietet auch am Sonnabend in der Zeit von 8 bis 12 Uhr die Möglichkeit, wegen der Geflügelpest unter Telefon 04431/85100 Auskünfte am Bürgertelefon zu bekommen. Eine telefonische Erreichbarkeit am Neujahrstag ist bislang nicht geplant und wird von der aktuellen Situation abhängig gemacht. Das teilte Pressesprecherin Nicole Hobben mit.

Bislang gibt es keine neuen Verdachtsfälle in den Ställen im Landkreis. Allerdings wächst zunehmend der Bedarf an Ausnahmegenehmigungen zum Transport von Geflügel sowie Brut- und Konsumeiern. „Wir arbeiten mit Hochdruck daran“, so Hobben. Jedoch seien die Anträge mindestens 48 Stunden vor dem Versand zu stellen. Bei einem Transport aus dem Sperrbezirk zum Schlachthof sind zudem mindestens 60 Tiere und bei einem Transport aus dem Beobachtungsgebiet mindestens 40 Tiere mittels kombinierten Rachen- und Kloakentupfers auf das Grippevirus zu untersuchen. Es ist zudem nur eine Komplettausstallung möglich.

Unterdessen beobachteten Anwohner der Ställe in Neerstedt, dass die Bereiche komplett ausgemistet wurden und der Haufen weitgehend ohne Abdeckung auf dem Feld lag. Insa Huck aus Neerstedt schrieb an unsere Redaktion: „Eine Übertragung durch Virusanhaftungen an Staubpartikeln wird laut fachkundiger Aussagen in der Presse nicht mehr ausgeschlossen. Wie kann es da sein, dass mit dem Mist so verfahren wird? Warum muss dieser nicht zunächst in den Ställen bleiben oder direkt in geschlossenen Containern in eine Verbrennungsanlage o.ä. gebracht werden? Eine Desinfektionseinrichtung für die den Mist transportierenden Fahrzeuge ist nicht zu erkennen.“

Nach Aussage von Hobben sind regelmäßig Mitarbeiter des Veterinäramtes vor Ort. „Sowohl der Mist als auch die Puten wurden direkt nach der Tötung desinfiziert“, erklärt sie. Der desinfizierte Mist werden dann, wenn alles draußen gelagert sei, noch einmal desinfiziert und müsse dann einige Monate mit dichter Folie abgedeckt werden, sodass keine Gefahr drohe. „Wir haben an dem Standort lieber eine stallnahe Lösung gesucht“, berichtete Hobben nach der Lagebesprechung mit den Veterinären. Die Abdeckung sei bereits für Freitagabend zugesichert worden. 

dr

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