Puppentheater lehrt richtiges Verhalten im Straßenverkehr

Bramscher Blaulichttheater mit Kindergärten auf der Suche nach Verbrechern

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Die Kindergärten „Pusteblume, „Johanneum“ und „Regenbogen“ nahmen an dem lehrreichen Theaterstück aufmerksam teil. Gemeinsam konnten die Jungen und Mädchen den Verbrecher „Dididiebstahl“ stellen und den Weg zur Schule wieder sicher machen.

Wildeshausen - Von Lea Oetjen. Wenn Kinder das erste Mal selbstständig zur Schule fahren oder gehen, gibt es für sie einige wichtige Regeln, die auf jeden Fall zu beachten sind. Um die Jungen und Mädchen entsprechend vorzubereiten, hatte der Arbeitskreis „Verkehr, Sicherheit und Zivilcourage“ des Präventionsrates der Stadt Wildeshausen das Blaulichttheater aus Bramsche eingeladen.

Am Montagmorgen konnten bereits die Kindergärten „Pusteblume“, „Regenbogen“ und „Johanneum“ sowie am Nachmittag die erste Klasse der St.Peter- und der Holbeinschule an dem belehrenden Puppenspiel teilnehmen.

Bin ich für Autofahrer auch im Dunkeln gut zu erkennen? Wie verhalte ich mich beim Überqueren einer Kreuzung mit und wie ohne Ampel? Und wie kann ich mich vor Unfällen schützen? Fragen über Fragen, die sich eigentlich Kinder stellen sollten, wenn sie sich das erste Mal alleine auf den Weg zur Schule machen – allerdings fehlt meist genau dieses eigentlich erforderliche Bewusstsein.

Rolf Loose und Vera Beckmann bringen mit ihrem Puppen den Kindern spielerisch das richtige Verhalten im Verkehr bei.

„Da in diesem Jahr noch Gelder des Arbeitskreises zur Verfügung standen, haben wir ein Theater mit verkehrserzieherischen Inhalten im Rahmen einer Detektivgeschichte ins ,Jott-Zett‘ geholt. Die Puppenspieler Rolf Loose und Vera Beckmann sind sehr erfahren in Sachen Blaulichttheater“, erzählte Polizist Rolf Quickert. Das Projekt sei bei fast allen angefragten Einrichtungen in der Umgebung auf großes Interesse gestoßen. „Daher gibt es in dieser Woche vier Aufführungen“, so Quickert stolz. Pro Vorstellung sind rund 50 Jungen und Mädchen angemeldet – insgesamt acht Kindergärten aus der Umgebung und zwei Schulklassen sind beteiligt.

„Bislang sind wir ausschließlich auf positive Rückmeldungen gestoßen“, freut sich Pädagoge Roni Moklaschi vom Jugendzentrum. Es handele sich um ein Projekt, das schon seit Jahren für Wildeshausen in der Planung gesteckt habe – allerdings hätte die Finanzierung die Realisierung immer verhindert. „Umso glücklicher sind wir, dass wir mit der großzügigen Unterstützung der Stadt das Angebot nun sogar für alle Beteiligten kostenlos zugänglich machen konnten“, so Moklaschi.

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