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Protestgang durch die Innenstadt

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Von: Dierk Rohdenburg

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Gang durch die Stadt: Am Montagabend soll es wieder losgehen.
Gang durch die Stadt: Am Montagabend soll es wieder losgehen. © dr

Wildeshausen – Die Kritiker der bestehenden Corona-Maßnahmen planen erneut einen Protestgang durch die Wildeshauser Innenstadt. Sie treffen sich am Montag um 18 Uhr am Brunnen vor der VR-Bank.

Einer der Organisatoren ist Andre Spalthoff, der sich freut, dass der Bürgerprotest am vergangenen Montag erneut eine Vielzahl an Menschen auf die Straße gebracht hatte. „Während der Aufruf Wildeshauser Bürger mit 90 Teilnehmern mehr Menschen als in der Vorwoche motivierte, vermeldete die Polizei in ihrem Bericht bei den von drei Parteien mobilisierten Maßnahmenbefürwortern rund 65 Personen. Wo hier eine ,kleine Minderheit‘, wie von Linken-Ratsfrau Kreszentia Flauger behauptet, auszumachen ist, mag nun jeder für sich entscheiden“, so Spalthoff, der die „verbale Aufrüstung“ des Bündnisses „Für Zusammenhalt und Demokratie“ in Wildeshausen kritisiert.

Vorwurf des Rechtsextremismus zurückgewiesen

„Jeder, der einen der mittlerweile drei Spaziergänge gesehen oder daran teilgenommen hat, kann die diffamierenden Unterstellungen mit der Realität vor Ort schwer in Einklang bringen“, meint er. Die Argumente gegen die Maßnahmenkritiker beschränkten sich dabei auf den Vorwurf des „alten Hutes Rechtsextremismus“.

Spalthoff entgegnet: „Bezeichnenderweise werden als Gründe für die Einhaltung der zunehmenden widersprüchlichen Maßnahmen keine medizinischen Gründe angebracht, sondern Solidarität verlangt. Allerdings liest sich diese Solidarität mehr als Recht eines abstrakten Kollektivs gegenüber dem Individuum. Dass aber genau umgekehrt die Grundrechte das Individuum vor solchem übergriffigen Kollektivismus schützen, scheint bei den Initiatoren der ,Wildeshauser Erklärung‘ verloren gegangen zu sein.“ Dass Wildeshauser Bürgermeister und Pastoren sich hierfür pauschal vereinnahmen ließen, findet Spalthoff „leider traurig und beschämend“.

Die Wirtschaft im Allgemeinen und mittelständische Betriebe und Ladengeschäfte im Besonderen leiden laut Spalthoff an den Folgen der Maßnahmenpolitik. „Dass aber auch insbesondere Kinder und Jugendliche und damit unsere Zukunft zu den Opfern gehören, wird leider sehr leichtfertig in den Hintergrund gedrängt“, meint er.

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