Landkreis startet die ursprünglich für Mai geplante Aktion am 20. Juli

Problemstoffsammlung mit Gesichtsschutz

Problemstoffe: Sammelaktion an 26 Standorten.
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Problemstoffe: Sammelaktion an 26 Standorten.

Landkreis – Aufgeschoben ist nicht aufgehoben: Am Montag, 20. Juli startet die ursprünglich für den Mai geplante mobile Problemstoffsammlung durch den Landkreis Oldenburg mit Fahrzeugen der Firma Remondis. Wie üblich werden 26 Standorte angefahren. Die Bürger haben die Möglichkeit, Problemstoffe in haushaltsüblichen Mengen gebührenfrei abzugeben. Um die Ansteckungsgefahr zu reduzieren, ist das Personal mit einem Gesichtsschutz ausgestattet. Wie überall ist das Abstandsgebot einzuhalten. Das Tragen eines Mund-/Nasenschutzes ist freiwillig.

Wenn möglich wird von der Kreisverwaltung ein Ausweichen auf eine der stationären Sammelstellen empfohlen. Wer bei der mobilen Sammlung anliefern möchte, kann jetzt bereits alte Farben, Lacke, Pflanzen- und Holzschutzmittel, Reiniger, Säuren, Laugen, Medikamente, Lösemittel, Spraydosen, Leuchtstoffröhren und Batterien im Haushalt zusammentragen.

„Immer wieder werden Abfälle in ungeeigneten Behältnissen angeliefert. Deshalb ist es wichtig, für den Transport intakte und ausreichend stabile Behältnisse zu verwenden“, so Kreissprecher Oliver Galeotti in einer Pressemitteilung. „Qualifiziertes Fachpersonal nimmt die Problemstoffe entgegen. Sie sollen persönlich abgegeben werden. An stark in Anspruch genommenen Standorten muss eine Wartezeit einkalkuliert werden. Wichtig ist, dass die Bürger die Abfälle nicht unkontrolliert rund um das Fahrzeug abstellen.“

Gleichzeitig zur Problemstoffsammlung werden auch Elektroaltgeräte entgegengenommen. Dazu zählen Unterhaltungselektronik, elektrische Haushaltsgeräte sowie Computeranlagen. Nicht angenommen werden Haushaltsgroßgeräte wie Mikrowellen, Waschmaschinen, Herde, Kühl- und Gefriergeräte.

Die Sammler nehmen Altmedikamente nur ohne Pappschachteln und Beipackzettel an. Farbeimer und Farbdosen, die pinselrein und trocken sind, können über den Wertstoffsack entsorgt werden. Spraydosen sollen in jedem Fall abgegeben werden und nicht in der eigenen Mülltonne landen. Autobatterien werden bis zu einer Menge von vier Stück angenommen. Für Altöl gilt die Rücknahmeverpflichtung des Handels. Asbestabfälle, Zementsäcke und teerhaltige Dachpappe können ebenfalls nicht angenommen werden. Sie müssen über die Müllumschlagstation in Neerstedt entsorgt werden.

Eine detaillierte Aufzählung der Standorte und Standzeiten befindet sich im Heft „Abfallwirtschaft 2020“ unter Beachtung der geänderten Tourdaten. „Die Sammelaktion im Herbst soll wie geplant stattfinden“, so Galeotti. „Im Internet sind die Annahmekriterien zusammengefasst unter www.oldenburg-kreis.de/umwelt-und-abfall/abfallwirtschaft.

Ganzjährig können Problemstoffe aus privaten Haushalten gebührenfrei bei den stationären Problemstoffannahmestellen des Landkreises in Neerstedt, Ganderkesee und Wardenburg abgegeben werden.

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