Arbeitskreis gegen Antrag der SPD

Preise im Krandelbad sollen nicht sinken

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Ermäßigte Eintrittspreise und die Sanierung des Freibads werden zurzeit diskutiert. Das Bild zeigt die Einrichtung vor der Eröffnung im Mai dieses Jahres.

Wildeshausen - Nach Ansicht der SPD berücksichtigen die Eintrittspreise im Wildeshauser Krandelbad nicht, dass es Bevölkerungsgruppen gibt, die aufgrund ihres Einkommens nicht in der Lage sind, die Einrichtung regelmäßig zu nutzen. Dazu zählen die Genossen Schüler, Studenten, Auszubildende, Bezieher von Sozialleistungen und Asylbewerber. Der SPD schweben für Badegäste über 16 Jahren aus einer dieser Gruppen Einzelkarten für 2,50 statt 3,50 Euro und Zehnerkarten für 22 statt 32 Euro vor.

Nichtschwimmerbecken steht auf der Agenda

Doch dieser Antrag, den die SPD-Fraktionsvorsitzende Evelyn Goosmann im März an die Verwaltung gestellt hatte, ist im Arbeitskreis Krandelbad diskutiert und mehrheitlich abgelehnt worden. „Abschließend empfiehlt der Arbeitskreis nach Abwägung aller Gesichtspunkte, die Entgeltordnung für das Krandelbad unverändert zu lassen“, heißt es in der Vorlage für die Sitzung des Ausschusses für Stadtentwicklung, Tourismus, Sport und Kultur. Dieser wird sich während seiner Sitzung am Donnerstag, 16. August, ab 18.15 Uhr im Stadthaus mit dem Thema befassen.

„Insbesondere mit Blick auf die weitere strategische Ausrichtung zur Sanierung des Freibades sollten aktuell keine Veränderungen an der Entgeltordnung für das Krandelbad vorgenommen werden“, heißt es in der Vorlage.

Im Zuge einer Neuausrichtung und der Sanierung hat der Arbeitskreis empfohlen, erst einmal das Nichtschwimmerbecken anzugehen. „Hierzu wäre es denkbar, das Becken zu verkleinern und mit einer Stahl- beziehungsweise Kunststoffwanne zu versehen“, teilte die Verwaltung mit. Auf den dadurch geschaffenen Freiflächen könnten Spielbereiche für Kinder angelegt werden. Damit hätte die Stadt zum einen eine umfangreiche Sanierung vorgenommen und zum anderen die Attraktivität gerade für Familien gesteigert. Die Kosten seien allerdings noch nicht abschätzbar. Für eine Renovierung des gesamten Freibads dürften vier bis 4,5 Millionen Euro fällig werden. 

bor

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