Massiver Wintereinbruch: Keine Notbetreuung und Schülerbeförderung

Am Montag büffeln alle daheim

Genießen den Schnee: Marieke und Ties.
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Genießen den Schnee: Marieke und Ties.

Landkreis – Der Wintereinbruch mit großen Schneemengen kam auf Ansage im Landkreis Oldenburg. Sicherlich auch wegen der vielen Warnungen im Vorfeld, hatten sich die Bürger darauf vorbereitet und verließen das Haus nach Möglichkeit nur, um Schnee zu schieben oder den Fußweg abzustreuen. Die Rettungskräfte wie Krankenwagen, Feuerwehren und Polizei sowie die Straßenmeistereien waren in Alarmbereitschaft.

Größere Unglücke gab es bis Redaktionsschluss aber nicht zu vermelden. Den größten Aufwand hatte beispielsweise die Feuerwehr in Wildeshausen damit, die Wege freizuhalten, um schnell ausrücken zu können. Dabei erhielt sie Unterstützung durch Fahrzeuge der Autobahnmeisterei.

Auf der Autobahn 1 waren die Streufahrzeuge im Dauereinsatz. Teilweise mussten drei Wagen hintereinander fahren, um die Fahrbahn passierbar zu machen. Es bildeten sich dahinter lange Staus. Es kam zu mehreren Unfällen mit Blechschäden, bei denen Fahrzeuginsassen leicht verletzt wurden. Das befürchtete Schneechaos blieb jedoch bis zum Abend aus. Unterdessen nutzten viele Kinder die Gelegenheit, endlich einmal im Schnee herumtollen oder mit dem Schlitten den Hügel hinunterfahren zu können.

Schüler sollen daheim bleiben

Am Sonntagnachmittag teilte die Verwaltung des Landkreises Oldenburg mit, dass am Montag der Präsenzunterricht und die coronabedingte Notbetreuung an den Schulen im Kreisgebiet sowie an der Graf-Anton-Günther-Schule in Oldenburg ausfallen. Der Distanzunterricht soll wie gewöhnlich angeboten werden. Es erfolgt am Montag zudem keine Schülerbeförderung.

Informationen über einen weiteren möglichen Unterrichtsausfall in den nächsten Tagen können im Landkreis Oldenburg über die Internetseiten www.oldenburg-kreis.de oder www.vmz-niedersachsen.de, über die App „BIWAPP“ oder über das Servicetelefon des Landkreises Oldenburg unter der Rufnummer 0800/2779300 erfolgen; es sind zudem entsprechende Rundfunkdurchsagen geplant.

Angesichts der aktuellen Corona-Lage betrifft der Ausfall nur wenige Schüler, da sich die Schulen derzeit im Lockdown befinden und nur Abschluss- und Prüfungsjahrgänge sowie die Hälfte der Grundschüler im Präsenzunterricht befinden.

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