Post-Partnerfiliale betreut Kundschaft seit fünf Jahren an der Wilhelmshöhe 4

„Wir arbeiten pro Monat eine Woche mehr“

Evelyn Goosmann überreichte Annika Renken, Birgitt Sonnenberg-Dirks und Willi Renken (von links) einen Blumenstrauß als Dank für die stete freundliche Betreuung der Kunden an der Wilhelmshöhe.
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Evelyn Goosmann überreichte Annika Renken, Birgitt Sonnenberg-Dirks und Willi Renken (von links) einen Blumenstrauß als Dank für die stete freundliche Betreuung der Kunden an der Wilhelmshöhe.

Wildeshausen - Von Joachim Decker. Mit einem großen Blumenstrauß und den Worten „wir sind alle froh und glücklich, dass wir diese Filiale in der Stadt haben“ kam Wildeshausens stellvertretende Bürgermeisterin Evelyn Goosmann am Donnerstagabend in die Post-Partnerfiliale von Willi Renken an der Wilhelmshöhe 4 in der Kreisstadt. Auch wenn fünf Jahre längst kein Jubiläum seien, so wolle sie doch einen Dank dafür aussprechen, dass Renken diesen Schritt seinerzeit gegangen sei.

„Wenn ich ein Päckchen oder Paket verschicken will, dann brauche ich den persönlichen Kontakt und nicht irgendeinen Automaten, in den ich meine Sachen lege“, sagt Goosmann. Und an der Wilhelmshöhe habe sie das: „Und außerdem noch sehr nette und kompetente Beratung.“

Das waren Worte, die Renken und sein Team gerne hörten: „Wir legen sehr großen Wert auf Kundennähe und Freundlichkeit. Außerdem darauf, dass es nicht zu langen Wartezeiten kommt. Aus diesem Grund sind unsere drei Schalter auch stets besetzt.“

In der Zeitung habe er verfolgt, dass die Post in Wildeshausen aufgelöst werden solle. „Ich habe mich sofort beworben, eine Partnerfiliale einzurichten. Anscheinend hatte ich gute Karten, weil ich schon seit 2001 in Ahlhorn in unserem Einzelhandelsgeschäft eine Filiale hatte. Auf alle Fälle bekam ich sehr schnell den Zuschlag“, betont Renken. Ob es noch weitere Bewerber gegeben hätte, konnte er nicht sagen: „Ich hatte damals auch schnell dieses Ladenlokal, das sich bestens dafür anbot. Schon aus dem Grund, da es komplett barrierefrei ist und über genügend Parkplätze verfügt.“

Gerade zu diesem Thema hatte Goosmann etwas zu erzählen: „Wir haben vor vielen Jahren eine Unterschriftenaktion gestartet, damit die Post einen behindertengerechten Eingang an der Bahnhofstraße gestaltet. Daraus ist nie richtig etwas geworden.“

Tochter Annika Renken, die neben Iris Timmermann, Astrid Voß und Birgitt Sonnenberg-Dirks ebenfalls in der Filiale beschäftigt ist, kann sich noch sehr gut an die Anfänge erinnern: „Von allen Seiten haben wir zu hören bekommen, ob das wohl gutgehen kann ohne ,richtige‘ Post. Diese Meinung währte aber nur sehr kurze Zeit. Noch heute höre ich immer wieder von unseren Kunden, dass es eine sehr gute Sache gewesen sei, diese Filiale einzurichten.“

Bei diesen Worten muss Vater Willi schmunzeln: „Das ist in der Tat so. Die Kunden fühlen sich gut betreut und haben zudem angenehmere Öffnungszeiten, die pro Tag zwei Stunden länger sind als in der damaligen Post. Ich sage immer, dass wir eben pro Monat eine Woche mehr arbeiten.“

Über Mangel an Arbeit brauchen sich die Mitarbeiter nicht beklagen. Obwohl Renken keine Zahlen nennen kann, wie viele Briefe, Pakete oder Päckchen täglich kommen und gehen, so hätte das Team stets alle Hände voll zu tun: „Allein morgens sortieren wir ab 8 Uhr über eine Stunde lang mit zwei Personen mehrere Tausend Briefe in die insgesamt 270 Postfächer mit gut 500 Nutzern ein.“

Mehrfach macht Renken deutlich, dass es eine schöne Arbeit sei, für Kunden da zu sein: „Wir bieten alles an was Post- und Postbank-Geschäfte betrifft. Und wir haben wirklich sehr nette Kundschaft.“ Einen Wunsch hat Renken noch: „Es wäre schön, wenn es an den Straßen Hinweisschilder auf die Filiale geben würde.“

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