Ausschuss empfiehlt Projekt in Kleinenkneten

Positives Votum für Sanierung des Sportplatzes

Der Sportplatz in Kleinenkneten kann wohl bald saniert werden.

Kleinenkneten - Von Dierk Rohdenburg. Die Verantwortlichen des Sportvereins Grün-Weiß Kleinenkneten können schon einmal tief durchatmen. Immerhin hat der Ausschuss für Finanzen, Controlling und Wirtschaft am Dienstagabend einstimmig empfohlen, dem Verein bis zu 180 000 Euro für die Sanierung des Sportplatzes zur Verfügung zu stellen.

Je nach Höhe der Bezuschussung durch den Landessportbund und dem Landkreis Oldenburg könnte sich der Zuschussbedarf auf 159 000 Euro verringern. Da der Sportverein eine Kofinanzierung anstrebt, hat er die entsprechenden Unterlagen bis Ende September vorzulegen, um die Maßnahme im Wert von 450. 000 Euro im kommenden Jahr realisieren zu können. Es ist eine Gesamtfinanzierung vorzuweisen. Das ist auch der Grund, warum die Stadt Wildeshausen schon vor den Haushaltsberatungen eine Zusage geben muss. Diese erfolgt endgültig im Rat am 28. September. Danach muss das Schreiben ganz schnell zum Landessportbund, denn dieser benötigt die Unterlagen bis zum 30. September.

Nach Angaben von GW Kleinenkneten kann eine bedarfsgerechte Bespielbarkeit der vor über 30 Jahren angelegten Rasenfläche aufgrund der Unebenheiten und Höhenunterschiede nicht mehr gewährleistet werden. Eine Erweiterung der Sportflächen konnte aufgrund bodenrechtlicher Bedenken der Denkmalschutzbehörde bislang nicht umgesetzt werden, sodass die Sanierung des Sportplatzes zunächst die einzige Lösung ist. „Wir tun uns schwer, so viel Geld bereitzustellen, so lange Wildeshauser Kinder in Containern unterrichtet werden“, sagte Rainer Kolloge (UWG). „Doch die Eigenleistung des Vereins ist sehr hoch, und es wird ein guter Platz entstehen. Deshalb sind wir schweren Herzens dafür, das zu unterstützen.“

„Wir wissen nicht, wie der kommende Haushalt aussieht, und wir müssen das empfehlen, ohne die Gesamtverschuldung zu kennen“, kritisierte Manfred Rebensburg (Grüne), der dennoch zustimmte. Und Wolfgang Sasse (CDU) erklärte: „Ich wünsche viel Erfolg. Aber es wird nicht einfach, das zu realisieren.“ Auch der Christdemokrat hatte Bauchschmerzen, weil die Eckdaten des Haushaltes nicht bekannt sind. Die Deckung der Summe resultiert aus Einsparungen bei den Grunderwerbskosten für Grundstücke der Grundstücks und Erschließungsgesellschaft.

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