Positives Fazit der Premiere: „Ladies Night“ der KjG lockt Mädels an

Fingernägel trendig lackiert

+
Strahlende Gesichter bei Betreuerinnen und Teilnehmerinnen: Die erste „Ladies Night“ war ein Erfolg.

Von Anja Nosthoff. WILDESHAUSEN. Was gehört zu einer waschechten „Ladies Night“? Natürlich ein Beauty-Salon, ein Designerstudio zum selbst kreativ werden, Schmuck, Perlen, knalliger Nagellack, Cocktails, Kirschen, ein frischer Salat – aber auch gerne ein zünftiges Grillen. Das zumindest fanden die Teilnehmerinnen der „Ladies Night“ der Katholischen jungen Gemeinde (KjG) Wildeshausen, die sich am Sonnabend im und rund ums Waltberthaus vergnügten.

Die sechs Betreuerinnen um die 17-jährige Isabell Fiorito und die 18-jährige Jördis Knoblauch hatten sich jede Menge einfallen lassen. Schließlich wollten sie mit ihrer Aktion auch etwas die Werbetrommel für die wöchentlichen Mädchengruppenstunden rühren. „Wir haben hier vier Jungsgruppen, aber nur eine Mädelsgruppe“, so Fiorito. „Wir können also Verstärkung gebrauchen.“

Und die bekamen sie am Sonnabend: 13 „Ladies“ zwischen zehn und 14 Jahren machten das Waltberthaus unsicher und nahmen je nach Lust und Laune an den verschiedenen Workshops teil. In Zeitschriften stöberten sie nach Mode und Accessoires, stellten ihre Fundstücke nach Belieben zusammen und kreierten so ihre eigene Kollektion.

Im Beauty-Salon lag das Hauptaugenmerk an dem heißen Tag auf Haaren und Nägeln – das Schminken blieb bei der Hitze etwas außen vor. Die Mädels lackierten sich die Fingernägel in knalligen Farben und verzierten sie mit bunten Aufklebern. Neue Frisuren mussten getestet werden, und so manch eine ließ sich Locken drehen oder Zöpfe flechten.

Natürlich wurde zwischendurch lady-like und gesund genascht: Erdbeeren, Kirschen und Melonenstücke standen zwischen Bastelsachen und Beauty-Accessoires bereit. Nebenbei schlürften die jungen Damen selbst gemachte Cocktails. Die Mädels werkelten zwischendurch auch immer wieder in der Küche: Fleißig schnippelten sie zum Beispiel Grünzeug und Gemüse für den Salat, der dann abends zum Grillen auf den Tisch kam.

Die glänzenden Nägel und flippigen Frisuren, aber vor allem die leuchtenden Augen und strahlenden Gesichter, die die Mädchen dazu trugen, bildeten das rundum positive Fazit des Tages. Und was war das Beste an der „Ladies Night“? „Das Haare machen“, rief Tamara sofort begeistert, während Jule stolz ihre trendigen Nägel zeigte.

Dennoch war die Teilnehmerzahl, die geringer ausfiel als erwartet, ein kleiner Wermutstropfen für die Betreuerinnen. „Wir hatten die Aktion eigentlich für 25 Plätze ausgelegt“, so Fiorito. Viele bevorzugten bei dem Wetter aber wohl doch Freibad oder See – und verpassten eine Wasserschlacht rund um das Waltberthaus.

„Wir hatten heute aber viele Neue dabei, die wir nicht aus den Gruppenstunden kannten“, zeigte sich Fiorito dennoch zufrieden mit der Aktion. Die breit gestreute Werbung in Schulen und Sportvereinen habe Wirkung gezeigt. Einmal im Monat soll nun nach der erfolgreichen Premiere regelmäßig eine „Ladies Night“ stattfinden – allerdings dann stets auf einen Workshop und circa zwei Stunden beschränkt. „Wir wollen zum Beispiel Kekse backen oder eine Malstunde anbieten“, erklärte Fiorito. „So eine große Aktion wie heute können wir nicht jedes Mal machen.“

Zusätzlich seien die wöchentlichen Gruppenstunden ein Treffpunkt für Mädels. „Dabei spielen wir Gemeinschaftsspiele, quatschen, gehen aber auch mal in den Park, zum See oder Eis essen“, so Fiorito. Zurzeit gebe es eine Gruppe mit neun Mädels zwischen elf und 13 Jahren. Kapazitäten seien aber durchaus noch vorhanden. „Wir haben genügend Gruppenleiterinnen. Wenn sich genug Mädels einer Altersklasse zusammenfinden, können wir noch neue Gruppen gründen“, lädt Fiorito alle Interessierten ein.

Wer Interesse hat, kann sich auch auf der Facebook-Seite der Wildeshauser KJG informieren. „Wir antworten auch sofort“, so Fiorito.

Das könnte Sie auch interessieren

Mehr zum Thema:

Alpaka-Nachwuchs in Rethem

Alpaka-Nachwuchs in Rethem

Tourbus unter dem Hammer: Reisen wie einst die Kelly Family

Tourbus unter dem Hammer: Reisen wie einst die Kelly Family

Personaler verraten: So sieht der perfekte Bewerber aus

Personaler verraten: So sieht der perfekte Bewerber aus

„Lenna” im Kurpark

„Lenna” im Kurpark

Meistgelesene Artikel

Motorradfahrer verliert bei riskantem Überholmanöver auf der A1 Kontrolle 

Motorradfahrer verliert bei riskantem Überholmanöver auf der A1 Kontrolle 

18-Jähriger im Alfsee bei Bramsche ertrunken

18-Jähriger im Alfsee bei Bramsche ertrunken

Ein Kneipenviertel am Stellmacherplatz?

Ein Kneipenviertel am Stellmacherplatz?

„Schekhan-Markt“ eröffnet neuen Verkaufsraum mit breiterem Angebot

„Schekhan-Markt“ eröffnet neuen Verkaufsraum mit breiterem Angebot

Kommentare