Einsatz des Nachrichtendienstes Twitter geplant

Polizei will „zwitschern“

Landkreis - Die Polizei im Landkreis Oldenburg wird bis zum Ende des Jahres mit einem eigenen Account im Nachrichtendienst Twitter (zu deutsch: Gezwitscher) aktiv sein. Wochentags von 8 bis 16 Uhr und bei aktuellen Einsätzen sollen Bürger über das Medium Informationen erhalten.

Wie genau die Beamten Twitter nutzen wollen, diskutieren sie noch intern. Unter anderem geht es um die Sicherstellung einer 24-stündigen Erreichbarkeit und den genauen Starttermin. Die Polizeidirektion Oldenburg hat den Hut auf und koordiniert die Einführung für mehrere Inspektionen, zu denen auch Oldenburg-Land/Delmenhorst/Wesermarsch gehört.

Einen Vorgeschmack auf die kommenden digitalen Aktivitäten bietet ein Blick in die Landkreise Vechta und Cloppenburg. Die dortigen Ordnungshüter wollen über Twitter regionale Fahndungs- und Zeugenaufrufe sowie Warnhinweise, aber auch Tipps zur Kriminalprävention und Verkehrssicherheit, zum Beispiel bei Staus oder Unfällen, verbreiten.

Die Accounts, zum Beispiel „Polizei Wildeshausen“, existieren bereits, sind jedoch noch nicht „auf Sendung“. Es geht auch darum, sich die Namen zu sichern.

Beamte in der Region sind kein Vorreiter

Die Beamten in der Region sind allerdings kein Vorreiter. Bereits heute sollen fünf neue Twitter-Accounts der Polizeidirektion Osnabrück online gehen. Neben der schnellen und direkten Weitergabe von Nachrichten wollen die Polizisten auch den direkten Informationsaustausch mit der Bevölkerung vor Ort forcieren.

Hinter dem niedersachsenweiten Projekt steckt Landes-Innenminister Boris Pistorius (SPD). „Diese direkte Form digitaler Kommunikation erreicht jeden sofort, das ist gerade für ein Flächenland wie Niedersachsen ein großer Vorteil“, wirbt der Politiker. In Hannover und Braunschweig wird es schon länger umgesetzt. Zum Beispiel bei Fußballspielen. Auch in anderen Ländern sind Accounts in Betrieb. 

nb/bor

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