Hauptaugenmerk liegt auf Beleuchtung

Polizei kündigt Kontrollen von Radfahrern an

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Der eine mit Licht und der andere ohne. Darauf wird die Polizei in der dunklen Jahreszeit besonders achten.

Wildeshausen. Beamte der Polizeiinspektion Delmenhorst/Oldenburg-Land/Wesermarsch, wollen in den kommenden Wochen und Monaten im Landkreis Oldenburg verstärkt in den Morgenstunden Beleuchtungskontrollen vornehmen.

Das kündigt die Pressestelle der Polizei jetzt an und machte deutlich, dass Fahrradfahrer damit rechnen sollten, dass sie von den Beamten angehalten und kontrolliert werden, wenn sie ohne oder nur mit unzureichender Beleuchtung unterwegs sind. „Auch Jugendliche ab 14 Jahren müssen bei einem Verstoß mit einem Verwarngeld von 20 Euro rechnen“, so die Ordnungshüter in ihrer Mitteilung. 

„Immer wieder sieht man zurzeit Radfahrer, die ohne Beleuchtung unterwegs sind“, kritisiert die Polizei. „Sie unterschätzen häufig, wie schlecht sie in der Dunkelheit von anderen Verkehrsteilnehmern wahrgenommen werden. Gerade in der dunklen Jahreszeit sind sie der Gefahr ausgesetzt, von anderen Verkehrsteilnehmern im Straßenverkehr übersehen zu werden.“

Eltern schulpflichtiger Kinder werden aufgefordert, die Räder ihrer Kinder zu überprüfen und zu reparieren. Die Kinder und Jugendlichen, die mit zu beanstandenden Fahrrädern unterwegs sind, müssen zudem das reparierte Fahrrad bei der örtlichen Polizeidienststelle vorführen.

„Eine der Hauptursachen für das Fahren ohne Licht ist schlichtweg der technisch mangelhafte Zustand vieler Beleuchtungsanlagen“, so die Polizei. „Selbst fabrikneue Räder sind oft nur mit einer mangelhaften Lichtanlage ausgestattet. Dynamos, die mehr Lärm als Strom erzeugen, sollten auf jeden Fall erneuert werden.“ 

Inzwischen gebe es auf dem Markt auch hochwertige Lichtmaschinen, klären die Ordnungshüter auf. Am betriebssichersten seien Nabendynamos, da sie witterungsunabhängig seien. Sogenannte Stecklichter würden aufgrund der noch unzureichenden Rechtslage im Rahmen des Ermessensspielraumes nicht beanstandet, wenn sie gemäß der Straßenverkehrszulassungsordnung für den Betrieb im Straßenverkehr erlaubt sind. Einfache Taschenlampen oder ähnliche Lichtquellen sind hingegen nicht gestattet.

Benutzung der Wege unter Beobachtung

„Damit man als Radfahrer noch besser gesehen wird, ist es zusätzlich ratsam, reflektierende Arm- und Fußbänder zu tragen“, regt die Polizei an. „Neben den Beleuchtungskontrollen wird auch die Einhaltung der richtigen Radwegnutzung kontrolliert. Gerade in Einmündungs- und Kreuzungsbereichen kommt es immer wieder zu Verkehrsunfällen zwischen den Auto- und Radfahrern, weil der Autofahrer oft nicht mit der linksseitigen und damit falschen Radwegnutzung von anderen Verkehrsteilnehmern rechnet.“ Auch hier droht eine Verwarnung von 20 Euro.

dr

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